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22. August 2013 – H&M: 72 Stunden in New York

Veröffentlicht: 22.08.2013 | Autor: Anja Günther | Letzte Aktualisierung: 21.08.2013

Diesmal im News Preview: H&M eröffnet pop-up store in New York, ZTE-Smartphone verkauft sich über eBay wie geschnitten Brot und aktuelle Zahlen dazu, wie Unternehmen sich mit dem Internet verbinden.

News

Nachdem H&M vor kurzem in den USA mit dem Online-Handel gestartet ist, öffnet heute ein pop-up store in New York. Der Sinn von pop-up stores ist deren kurze Verweildauer. Somit schließt der Laden drei Tage später für immer seine Türen. In den dazwischenliegenden 72 Stunden wird H&M im Laden die exklusive Herbstmode von der Pariser Fashion Week anbieten. Musikalisch unterstützt von einem DJ vor Ort können die KäuferInnen auch noch an einem Gewinnspiel teilnehmen. Dazu reicht es, ein Kleidungsstück der Kollektion zu tragen und damit ein Foto auf Instagram zu posten. Als Hauptpreis winkt eine Gratisklamotte am Ende des jeweiligen Tages.

Wie kürzlich berichtet hat der japanische Handyhersteller ZTE sein Smartphone exklusiv nur über eBay vertreiben wollen. Der Coup ist geglückt. Drei Tage nach Verkaufsstart waren alle Geräte sowohl auf der amerikanischen als auch auf der britischen Online-Verkaufsplattform ausverkauft. Der britische The Telegraph meldet aktuell, dass nach Verkaufsstart am Freitag alle Smartphones bereits am Montag nicht mehr verfügbar waren. Das Smartphone mit Firefox OS wurde im englischen Store für 59,99 Pfund (rund 70 Euro) und im amerikanischen Store für 79,99 US-Dollar (rund 60 Euro) angeboten.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat aktuelle Zahlen über die Internetverbindungen von Unternehmen veröffentlicht. Demnach ist jedes zehnte Unternehmen im Jahr 2012 noch analog oder über ISDN im Internet unterwegs. Dies sind zumeist Unternehmen mit bis zu neun Beschäftigten. Dem gegenüber verfügten gut 84 Prozent der Unternehmen über einen festen Breitbandanschluss. Bergauf geht es auch bei der Datenübertragungsrate. Gut jedes zweite Unternehmen mit 10 und mehr Beschäftigten (53 %) hatte im Jahr 2012 eine Übertragungsgeschwindigkeit von weniger als 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zur Verfügung. 38 % der Unternehmen hatten Down- und Upload-Raten von 10 bis unter 100 Mbit/s vertraglich vereinbart. Deutschland liegt bei der Übertragungsgeschwindigkeit aber nur knapp über dem europäischen Durchschnitt. Die Spitzenreiter sind hierbei Dänemark und die Niederlande.

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