31.05.2017 – Amazon-Aktie über 1.000 Dollar | Atalanda-Start in zwei bayrischen Städten | Facebook: Gerichtsentscheidung zum Konto des toten Mädchens

Veröffentlicht: 31.05.2017 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 30.05.2017

Das ist heute wichtig: Die Amazon-Aktie ist auf einem Rekordhoch angekommen, Atalanda, Betreiber für lokale Online-Marktplätze, startet in zwei weiteren Städten und in Berlin wird das Urteil im Zwist zwischen Facebook und den Eltern eines verstorbenen Mädchens verkündet.

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© Jirapong Manustrong / Shutterstock.com

Rekord für Amazon-Aktie

Nach dem Wochenende starteten die US-Börsen mit leichten Verlusten. Der Dow-Jones-Index verlor 0,2 Prozent, der Nasdaq sank um 0,1 Prozent. Es gab aber auch Gewinner, allen voran E-Commerce-Riese Amazon: Die Amazon-Aktie stieg laut Handelsblatt um 0,5 Prozent und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Erstmals in der Geschichte der Papiere stiegen diese über die magische Marke von 1.000 US-Dollar. Die Aktie erreichte einen Wert von 1.000,80 US-Dollar und überholte damit sogar die Google-Mutter Alphabet, die am Dienstag bei 995 Dollar notierte, so SpOn. Amazon ist erst das vierte an US-Börsen geführte Unternehmen, das die 1.000-Dollar-Marke überschritten hat.

Atalanda: Start des Marktplatzes in zwei weiteren Städten

Der Betreiber für lokale Online-Marktplätze, Atalanda, startet im Rahmen des Modellprojekts „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ in den bayrischen Orten Günzburg und Pfaffenhofen. Die Vorbereitungen haben begonnen, man wolle in zwei Phasen starten, wie das Unternehmen mitteilt. Erst sollen die Schaufenster-Profile online gehen, danach der Marktplatz befüllt werden. „Wir möchten im Juli starten. Wir schulen die Händler und unterstützen sie dabei, ihr Unternehmen sowie ihre Produkte professionell online darzustellen. In unserem Eventkalender kann der Besucher auf einen Blick sehen was in Günzburg geboten wird“, so Nikola Tesch, Projektleiterin der Cityinitiative Günzburg. Die „Digitale Einkaufsstadt Bayern“ ist eine Initiative des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie für den mittelständischen Einzelhandel.

Facebook und das tote Mädchen: Gerichtsentscheidung heute

Der Fall des Mädchens, das 2015 starb, ist seit Monaten ein schwieriges Thema für Facebook. Die Todesumstände der damals 15-Jährigen sind weiterhin ungeklärt, die Eltern erbaten von Facebook Zugriff auf das Profil des Mädchens, um möglicherweise Antworten zu bekommen. Der Fall wurde kontrovers diskutiert, Facebook sträubt sich weiterhin hartnäckig, die Kontodaten preiszugeben. Die Eltern klagten und bekamen in einem ersten Urteil des Landgerichts Recht. Das Berliner Kammergericht soll in zweiter Instanz entscheiden und hat für den heutigen Mittwoch, 11 Uhr die Verkündung des Urteils festgelegt. Selbst Experten wollen keine Prognose zum Urteil abgeben. Laut n-tv behalten sich beide Parteien bei einer Niederlage vor, vor den Bundesgerichtshof zu ziehen.

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