19.01.2018 – Beate Uhse muss Strafe zahlen | Ceconomy: Black Friday drückt auf die Bilanz | 70 Mio. Dollar für Kryptowährungs-StartUp Ledger

Veröffentlicht: 19.01.2018 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 19.01.2018

Die insolvente Beate Uhse AG soll 220.000 Euro Strafe zahlen, der Black Friday drückt auf den Profit von Ceconomy und das Kryptowährungs-StartUp Ledger hat frisches Kapital erhalten. 

Beate Uhse Logo
© 360b / Shutterstock.com

Berichterstattungspflicht: Beate Uhse soll 220.000 Euro Strafe zahlen

Beate Uhse ist mit der Finanzaufsicht Bafin über die Berichterstattungspflichten aneinandergeraten. Dem insolventen Erotikkonzern wird dem Handelsblatt zufolge vorgeworfen, seiner Pflicht nicht richtig nachgekommen zu sein. Die Bafin habe deshalb am 11. Januar Zwangsgelder in Höhe von 220.000 Euro verhängt. Die Bafin betonte, dass der Bescheid sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig sei. Beate Uhse habe bereits Widerspruch eingelegt. Der Erotikkonzern hatte Ende letzten Jahres Insolvenz angemeldet und will sich in Eigenregie sanieren. Die Bafin hatte aber bereits vor der Insolvenz moniert, dass die Beate Uhse AG gegen die Finanzberichterstattungspflichten verstoßen habe.

Ceconomy: Black Friday drückt auf die Bilanz

Der Elektronikkonzern Ceconomy konnte offenbar kein erfolgreiches Weihnachtsquartal verbuchen. Wie das Handelsblatt berichtet, legte der Konzern seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres, von Oktober bis Dezember 2017, vor. Darin sei ersichtlich, dass ausgerechnet der Schnäppchen-Tag Black Friday auf die Bilanz drückte. Umsätze aus dem üblicherweise starken Dezember seien durch die Rabattschlacht in den wettbewerbsintensiveren November verschoben worden. Die hohen Rabatte schlugen sich dann negativ auf den Gewinn nieder: Lag der Gewinn vor Sonderposten im Vorjahr noch bei 308 Millionen Euro, stehen nun nur 260 Millionen Euro unterm Strich. Ceconomy habe zudem weniger Ware als erwartet verkauft.

Kryptowährung: Ledger erhält über 70 Millionen US-Dollar

Während immer mehr vom Platzen der Bitcoin-Blase sprechen, konnte das Kryptowährungs-StartUp Ledger in seiner B-Finanzierungsrunde über 70 Millionen US-Dollar einsammeln. Wie wired.de berichtet, soll das Geld dazu verwendet werden, weitere Hardware-Wallets zur Aufbewahrung von Kryptowährung herzustellen. Ledger konnte in der Finanzierungsrunde unter anderem FirstMark Capital, Cathay Innovation und Korelya Capital als neue Investoren gewinnen. Wie das StartUp selbst erklärt, handelt es sich um die größte Nicht-ICO-Finanzierungsrunde in Sachen Kryptowährung.

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