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30.08.2018 – DaWandas Ende naht | Facebook will grüner werden | Yahoo analysiert Nutzer-E-Mails für Werbezwecke

Veröffentlicht: 30.08.2018 | Autor: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 30.08.2018

DaWandas Stunden sind gezählt, Facebook setzt auf erneuerbare Energien und Yahoo liest nach wie vor die E-Mails seiner Kunden zu Werbezwecken. 

Time to say goodbye
© Mohd KhairilX / shutterstock.com

DaWandas letzte Stunden 

Das Ende von DaWanda ist da. Nur noch heute ist der DIY-Marktplatz online, dann ist endgültig Schluss. Vor nicht einmal zwei Monaten, genauer am 2. Juli 2018, gab das Unternehmen die Schließung bekannt. Erste Gerüchte dazu sickerten zwar schon ein paar Tage vorher durch, dennoch kam das Aus für die Branche sehr überraschend. Eine Händlerin berichtete den OnlinehändlerNews kurz nach Bekanntgabe über ein Gefühl der Schockstarre. Ganz hängen ließ DaWanda seine Verkäufer jedoch nicht, sondern bot den Umzug auf den amerikanischen Marktplatz Etsy an, welcher nach eigenen Angaben auch zufriedenstellend verlief. Heute müssen sich also alle Händler und Kunden endgültig von DaWanda verabschieden. DaWanda selber verabschiedet sich mit einem Banner auf der eigenen Website und bedankt sich darin für die vergangenen zwölf Jahre:

Dawanda
© Screenshot Dawanda

Facebook setzt auf Ökostrom

Das soziale Netzwerk will in seiner Arbeit grüner werden und hat sich dem Ökostrom verschrieben. Bis 2020 will das Unternehmen komplett auf erneuerbare Energiequellen setzen, wie t3n berichtet. Im gleichen Zug soll auch der Ausstoß von Treibhausgasen um 75 Prozent gesenkt werden. Bereits 2015 hatte Facebook bekannt gegeben, in den kommenden drei Jahren die Hälfte des eigenen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien beziehen zu wollen. Mit dem Bau ressourcenschonender Rechenzentren sowie Mitarbeitershuttles und dem Bereitstellen von Fahrrädern konnte dieses Ziel sogar schon ein Jahr früher erreicht werden. Neben Facebook setzen auch andere große US-Unternehmen wie Google, Amazon, Microsoft und Apple auf Ökostrom.

Yahoo liest E-Mails seiner Nutzer mit

Der E-Mail-Provider Yahoo setzt weiterhin darauf, die Nachrichten seiner Nutzer für Werbezwecke zu analysieren. Wie Golem mit Verweis auf das Wall Street Journal schreibt, wirbt das Unternehmen damit, 200 Millionen Posteingänge zu scannen. Dabei gehe es dem Unternehmen ausschließlich um kommerzielle Nachrichten. Erhält ein Nutzer beispielsweise viele Flugbestätigungen, wird ihm verstärkt Werbung für Hotels angezeigt. Dass Yahoo die E-Mails seiner User analysiert, ist nicht neu und wurde in den letzten zehn Jahren deutlich ausgeweitet. Neben Yahoo würde nur noch Aol.com als die einzigen beiden großen E-Mail-Provider aus den USA die Nachrichten seiner Nutzer zu Werbezwecken analysieren. User können dem allerdings widersprechen und haben die Opt-out-Möglichkeit.

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