Studie: Social Media als wirtschaftliches Sprungbrett

Veröffentlicht: 18.06.2013 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 18.06.2013

Verbraucher stehen beim digitalen Shopping vor der Qual der Wahl. Aufgrund der Menge und Vielfalt von Produkten, die das Internet bietet, fällt eine Entscheidung häufig schwer. Die Sozialen Netzwerke können hier einen Ausweg bieten: Viele stützen sich beim Kauf auf bereits vorhandene Kundenbewertungen oder die Beratung von Freunden und Bekannten via Facebook oder Twitter. Aus der Social Media wird somit Social Commerce.

BI Intelligence veröffentlichte nun einen Bericht über das Potenzial des Social Commerce, dem der Handel immer mehr Beachtung schenken sollte. Mediabasierte Strategien werden aus wirtschaftlicher Sicht immer wichtiger, denn die digitalisierte Welt ermöglicht es Kunden, jederzeit und überall durch mobile Endgeräte online zu gehen: Dort können sie Sekundärinformationen über die Produkte beziehen, Preisvergleiche einholen oder sich mit Freunden beraten. Die Studie belegt, dass User mit mobilen Accounts etwa 40% ihrer Zeit auf Plattformen der Social Media verbringen – mit steigender Tendenz.

Außerdem spielt das visual Web eine immer größere Rolle. Webseiten wie Instagram, Tumblr oder Pinterest bieten Nutzern die Möglichkeit, Ideen auszutauschen, Tipps zu geben oder Wunsch-Listen zu generieren. Für viele kaufwillige Nutzer stehen dabei auch User-generierte Kataloge im Mittelpunkt. Sie sind mittlerweile eine Quelle der Inspiration und können dem Handel somit kräftigen Vorschub leisten.

Besonders für die junge Generation spielen die Social Media in Kombination mit Smartphones oder Tablets eine entscheidende Rolle in der Kaufberatung. Die Endgeräte haben sich dabei zum wichtigsten Einkaufswerkzeug entwickelt. Dies muss und wird der digitale Handel in Zukunft noch stärker nutzen und die mediabasierten Strategien weiter ausbauen.

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