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Kurzmeldung

Drogeriekonzern Müller verstärkt den Online-Handel

Veröffentlicht: 16.07.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 17.07.2019
Müller Filiale

Der vorrangig im stationären Handel agierende Drogeriekonzern Müller will sich künftig auch im digitalen Handel besser aufstellen. Das Unternehmen verfügt zwar bereits seit sechs Jahren auch über einen Online-Shop, jedoch wurden bislang keine Waren an Kunden versendet. Bestellungen konnten nur in die Filiale geliefert werden. Mit dem neuen Geschäftsführer soll sich dies nun ändern, berichtet das Handelsblatt.

Günther Helm – welcher seit dem 01. Juni diesen Jahres den Posten des Geschäftsführers übernahm – erklärte dem Bericht zufolge, eines seiner Ziele sei, „den Online-Handel bei Müller ,aggressiv‘ auszubauen“. 

Müller kauft Anteile an Niceshops 

Für den Ausbau des eigenen Online-Geschäfts erwarb Müller daher kürzlich einen Anteil von 26 Prozent an der österreichischen Niceshops GmbH. Diese sei, so Helm, „absoluter Wunschpartner“ für dieses Vorhaben.

Niceshops entwickelt Online-Shops in diversen Bereichen – und erzielt damit ca. 50 Millionen Euro Umsatz. Das Unternehmen bedient gleich mehrere internationale Märkte, bietet in einigen Ländern auch einen 24-Stunden-Zustellservice an und hat sich nach eigenen Angaben stark dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Die Logistik wickelt das Unternehmen über ein Lager im österreichischen Feldbach (Steiermark) ab, hier würden jährlich über 960.000 Pakete versendet.

Der Niceshops-Geschäftsführer Roland Fink zeigte sich erfreut über diese „zukunftsweisende Partnerschaft“. So würde diese offenbar auch das eigene Firmenwachstum beschleunigen. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam einen erfolgreichen europäischen Handelskonzern bei der Digitalisierung unterstützen zu können“, zitiert ihn die Niceshops GmbH auf der eigenen Website. Nach Angaben des Handelsblattes würde sich im Management von Niceshops durch den Anteilsverkauf nichts verändern.

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