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Sieben Tipps für den erfolgreichen Pitch

Veröffentlicht: 26.08.2013 | Autor: Anja Günther | Letzte Aktualisierung: 26.08.2013
Sieben Tipps für den erfolgreichen Pitch

Autor des Gastbeitrages auf VentureBeat ist Neil Thanedar, CEO & Gründer von LabDoor, einem StartUp im Bereich Gesundheitswesen, welches den Verbrauchern zeigt, was in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden ist. Mit seiner Idee hat er in der Vergangenheit an mehr als einem Pitch teilgenommen und erzählt von seinen Erfahrungen und gibt in Zusammenarbeit mit dem Young Entrepreneur Council Tipps für junge Unternehmerfür einen erfolgreichen Pitch:

Die Zielgruppe stets vor Augen haben

Schon in der Vorbereitung des Pitches sollte man sich überlegen, wen man genau erreichen möchte – Investoren, Kunden, oder Mitstreiter. Wichtig ist es, bei ihnen im Gedächtnis zu bleiben. Die Präsentation sollte dann gezielte Call-to-Action-Inhalte für die spezifische Zielgruppe enthalten, damit diese im Anschluss an den Pitch etwas tun dürfen, um mehr zu erfahren. Möglichkeiten wie einen kostenfreien Gutschein, oder eine Produktprobe sind hier für Kunden interessant. Investoren sollten ein Zeitfenster von einer Woche bekommen, sich an der Seed-Runde zu beteiligen.

Wert auf das Design der Präsentation legen

Bisher kennt das Publikum das neue Produkt noch nicht. Daher wird es den Eindruck, den die Präsentation auf sie macht, gleichzeitig auf die Produktqualität ummünzen.

Falls man selbst nicht viel Ahnung von gutem Design der Präsentationsfolien hat, kann man sich externe Hilfe holen. Sollte niemand greifbar sein, lautet der Rat, seine Folien einfach, übersichtlich und intuitiv zu gestalten. Eine Botschaft pro Folie reicht voll und ganz aus.

Experten raten von Videos während der Präsentation ab, da sie meist eher störend wirken, als einen wirklichen Mehrwert zu bieten.

Üben, üben, üben vor einem richtigen Publikum

Bevor der große Tag kommt, sollte man soviele Möglichkeiten wie möglich nutzen, um das Sprechen vor einem Fach-Publikum zu üben. Dabei ist es gut, sich auch bei kleineren Pitches Investoren vorzustellen und sich somit Schritt für Schritt auf den großen Auftritt am eigentlichen Demo-Day vorzubereiten.

Pannen üben

So gut man sich auch für den alles entscheidenden Pitch gerüstet hat – irgendwas wird trotzdem schief gehen. Davon sollte man ausgehen und sich vorher schon darauf einstellen. Sei es, dass die Batterie des Pointers plötzlich den Geist aufgibt, man vor Aufregung das Mikrofon fallen lässt, oder die Folien auf wundersame Weise nicht mehr sichtbar sind. All das sollte man bewusst und real vorher schon einmal durchspielen, damit es einem im Ernstfall nicht aus der Bahn wirft.

Der Großteil des Publikums wird die Schrecksekunden gar nicht bemerken. Daher sollte man einfach ruhig bleiben und weitermachen.

Den Ort der Entscheidung in Ruhe inspizieren

Am Demo-Day sollte man sich voll und ganz auf seine Präsentation konzentrieren und jegliche Ablenkung durch andere Arbeit vermeiden. Es empfiehlt sich, schon sehr zeitig am Veranstaltungsort einzutreffen und sich mit der Lokalität, der Bühne und den technischen Geräten vertraut zu machen. Der Vortrag sitzt – alles andere ist nur noch Formsache.

Wird schon schiefgehen

Thanedar hat es oft erlebt: Als StartUp macht man sich Wochen und Monate vor dem Pitch unheimlichen Stress und begeht bei jeder Probe-Präsentation Fehler. Aber sobald es ernst wird, legt man den besten Pitch aller Zeiten hin. So gesehen sollte man den Vorteil und den Schub des großen Tages für sich nutzen und das Beste geben.

Dranbleiben!

Selbst wenn man der Gewinner eines Pitch ist. Wichtig ist, sofort den Erfolg zu nutzen und das Interesse und die Publicity am eigenen StartUp noch am selben Tag hochzuhalten und auszubauen. Wichtige Investoren kann man vielleicht noch an Ort und Stelle finden, damit man seine Finanzierungsrunde so gut wie gesichert hat.

Danach, so Thanedar, einfach weitermachen!

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