Alternative Heizmethoden

Niederländische Polizei warnt vor Fake-Shops für Feuerholz

Veröffentlicht: 13.09.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 13.09.2022
Füße wärmen sich vor Kamin

Nun, da es kälter wird und die Energiepreise steigen, freuen sich die Haushalte, die im Besitz eines Kamins sind. Natürlich gibt es das hierfür benötigte Feuerholz mittlerweile auch an vielen Stellen online zu kaufen. Doch beim Kauf sollten Verbraucher ganz genau hinsehen: Wie ECommerce News Europe unter Berufung auf die niederländische Polizei berichtet, gibt es auch im Holzhandel zunehmend Fake-Shops, welche jetzt die Bedürftigkeit der Menschen auszunutzen versuchen.

Fake-Shops verlangen bis zu 500 Euro für Feuerholz 

Die Abteilung National Hotline for Internet Scams hat in den letzten Wochen einige neue Einträge zur Liste der bekannten Fake-Shops hinzugefügt. Kunden bestellten Feuerholz im Wert von 100 bis 500 Euro und erhielten nie eine Lieferung. Auch kleine Zimmeröfen sollten vermeintlich vertrieben werden. Für diese mussten die Opfer sogar bis zu 3.000 Euro zahlen.

Im Hinblick auf die steigenden Heizkosten, erwarten die Ermittler, dass weitere Fake-Shops dieser Art über den Winter auftauchen werden. Zwar geht es im vorliegenden Bericht um Fälle aus den Niederlanden, doch sollten natürlich auch deutsche Verbraucher wachsam sein. Die Aussicht auf schnelle Gewinne und hohe Nachfrage wird wahrscheinlich auch Betrüger in Deutschland nicht kaltlassen.

So erkennen Sie Fake-Shops

Um zu erkennen, ob man bei einem legitimen Shop bestellt oder eventuell lieber von einem Kauf absehen sollte, gilt es vor allem auf die folgenden Merkmale zu achten:

  • Hat die Internetadresse eine sichere Verbindung? (Schloss-Symbol und https://)
  • Wirkt das Angebot zu gut, um wahr zu sein? (unrealistische Kaufpreise, sofortige Lieferzeit, Druckaufbau durch begrenzte Stückzahl)
  • Unklar bezeichneter Kaufen-Button (Sollte eine klare Aussage wie „Jetzt zahlungspflichtig bestellen“ enthalten)
  • Bezahlmöglichkeiten (meist nur Bezahlung per Vorkasse)
  • Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Kontaktmöglichkeit (In Deutschland sind dies Pflichtangaben)

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen veröffentlichte zudem vor Kurzem ein Tool namens Fakeshop-Finder. Zwar war dies zur Veröffentlichung noch ausbaufähig, aber es bietet dennoch eine gute Grundlage zur Beurteilung des Angebots. Bekannte Fake-Shops werden darüber beispielsweise direkt identifiziert. 

Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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Kommentare  

#1 Emmie 2022-10-07 00:25
Danke für den Artikel. Ich bin zwar leider darauf gefallen, aber nochmal garantiert nicht. Die Seite https://onlinewarnungen.com/ ist voll mit Berichten von Opfern. Hoffentlich helfen solche Seiten und Artikel.
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