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Digital Tech Newsflash

Mark Zuckerberg ist jetzt 100 Milliarden Dollar schwer

Veröffentlicht: 10.08.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 10.08.2020
Mark Zuckerberg

Es gibt aktuell drei Menschen auf der Welt, die ein Privatvermögen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar vorweisen: An der Spitze steht unangefochten Amazon-Chef Jeff Bezos, der sein Vermögen seit Jahresbeginn um 75 Milliarden Dollar auf 180 Milliarden Dollar gesteigert hat. Dahinter folgt Bill Gates mit 121 Milliarden US-Dollar. Und auf dem dritten Platz steht nicht mehr der Franzose Bernard Arnault, sondern Mark Zuckerberg. Der Facebook-Chef verfügt seit Neuestem über 102 Milliarden US-Dollar. Das geht aus dem Billionaires Index von Bloomberg hervor.

Zuckerberg hält 13 Prozent an Facebook. In der vergangenen Woche stieg der Aktienkurs um mehr als sechs Prozent. In diesem Jahr steigerte Zuckerberg sein Privatvermögen um 22 Milliarden Dollar – die Coronakrise ist für Tech-Konzerne – anders als für viele andere Wirtschaftsunternehmen – alles andere als existenzbedrohend. Der Grund für den enormen Anstieg des Aktienkurses ist die Veröffentlichung des TikTok-Konkurrenten Reels in der vergangenen Woche. Mit dieser Funktion lassen sich 15-sekündige Videos mit Audio und Bildeffekten bearbeiten – also genau das, was TikTok erfolgreich macht.

Gewerkschaft: Digitale Ausstattung von Schulen ist mangelhaft

Die Schule geht in den meisten Bundesländern wieder los und auch, wenn nach Möglichkeit ein Regelbetrieb trotz Coronapandemie gewährleistet werden soll, wird der Ruf nach digitalem Unterricht lauter. Das Problem: Sowohl Schulen als auch Lehrkräfte sind nach wie vor nicht ausreichend auf die Digitalisierung vorbereitet. Das bemängelt Marlis Tepe, Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Die meisten LehrerInnen beherrschen zwar Werkzeuge wie Videokonferenzen, aber: „wirklich gut vorbereitet sind viele Schulen weiterhin nicht, die Landesregierungen haben die Ferienzeit zu wenig für die konzeptionelle Arbeit genutzt“.

Es gebe etwa keine Lösungen für Fälle, wenn Schüler wegen Schnupfens bis zum Ergebnis eines Coronatests zuhause bleiben müssten. Vor allem scheitere der digitale Unterricht an fehlender Infrastruktur. „Katastrophal“ sei die digitale Ausstattung der Schulen, so Tepe. Wenn sich 1.000 Kinder 100 Laptops teilen müssen, lasse sich digitaler Unterricht überhaupt nicht vernünftig planen.

Schockierte Reaktionen auf die „Great Firewall“

US-Außenminister Mike Pompeo hat eine Initiative für ein „sauberes“ Internet in den USA angekündigt – ohne chinesische Produkte und Dienste. Dieser Vorstoß sorgt für Skepsis und schockierte Reaktionen bei Internetexperten. Die „Clean Network“-Initiative sei ein Angriff auf den Kern des Internets, sagt etwa die Internet Society (ISOC). Man könne chinesische Hardware und Cloud-Dienste nicht einfach verbieten, die Zusammenschaltung unterschiedlicher Netze bilde das Fundament des Internets. Heise hat Stimmen zum Vorstoß gesammelt.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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