Smapone

Thomas Müller investiert in Software-StartUp

Veröffentlicht: 05.08.2021 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 05.08.2021
Thomas Müller

Das StartUp Smapone hat eine Software entwickelt, die es ermöglicht, Apps in Windeseile zu bauen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Das Konzept stößt offenbar auf reges Interesse: Smapone hat kürzlich 20 Millionen Euro von Investoren erhalten, um seine Software weiterzuentwickeln. Den größten Anteil daran hat Nordwind Capital investiert, wie Gründerszene berichtet. Die Mitglieder der Beteiligungsgesellschaft sind prominent: Neben dem Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner, und dem früheren Siemens-Vorstandsvorsitzenden Peter Löscher gehört auch Fußball-Star Thomas Müller dazu.

Smapone wurde 2014 von Sven Zuschlag und Thomas Schwarz gegründet und beschäftigt derzeit 65 Mitarbeiter in Dresden, Hannover und Ulm. Die Software des StartUps wird bereits von Branchengrößen wie Vonovia, TüV Austria Schweiz und Dachser genutzt. Eigenen Angaben zufolge wurden mit der SaaS-Plattform von Smapone bereits 50.000 Apps entwickelt.

App basteln leicht gemacht

Das Unternehmen verspricht, dass man mithilfe der Software in gerade einmal 30 Minuten eine App entwickeln kann. Dies gelinge über möglichst einfache Bedienbarkeit. In einem Baukastensystem lassen sich vorgefertigte Bausteine wie Textfelder, Bilder oder Barcode-Scanner zusammenstellen. Funktionsfelder werden per Drag&Drop auf dem Bildschirm platziert. Die Apps funktionieren Smapone zufolge auf allen gängigen Betriebssystemen.

Ziel sei es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Entwicklungszyklen zu beschleunigen und Kosten zu senken, da die Softwareentwicklung weitgehend eingespart wird. Vor allem Prozesse wie Datenerhebungen über Formulare, Protokolle oder Audits lassen sich über das Entwicklungstool digitalisieren. Gründerszene nennt als Beispiel das Chemieunternehmen Clariant. Dieses nutze das Tool, um die Dokumentation schädlicher Substanzen schneller abzuwickeln. Die App ersetze die mit zahlreichen Daten gefüllten Papierrollen und stellt die nötigen Informationen automatisch als vollständiges Dokument zur Verfügung.

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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