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Coronakrise

Parship lässt Singles jetzt per Video daten

Veröffentlicht: 21.04.2020 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 21.04.2020
Video Dating mit Mann und Frau

Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen treffen nicht nur die Wirtschaft – sondern auch die Herzen. Denn wer jetzt Single ist und einen Partner sucht, hat es deutlich schwerer als in Nicht-Corona-Zeiten. Die Online-Partnervermittlung Parship will auch in der Coronakrise Amor spielen und startet dafür eine neue Funktion: Die Mitglieder können sich jetzt auch per Video-Chat daten, verkündet das Unternehmen.

So funktioniert Parships Video-Date

Die Parship-Premium-Mitglieder nutzen dafür ihren Account und müssen nicht auf externe Dienste zugreifen. Die neue Funktion ist sowohl via Web als auch in der App verfügbar, zunächst in einer Beta-Version. Die Video-Funktion steht den Nutzern allerdings erst zur Verfügung, wenn sie zuvor gechattet haben – wenn sie „bereit sind für den nächsten Schritt im Kennlernprozess“, wie es heißt.

„Natürlich ist ein echtes Treffen von Angesicht zu Angesicht nicht komplett zu ersetzen, um den passenden Partner für eine langfristige Beziehung zu finden. Mit dem Video-Date bieten wir unseren Mitgliedern jedoch in der aktuell durch die Coronakrise geprägten Zeit die nächstbeste Option, sich auch ohne physischen Kontakt kennenzulernen“, erklärt Parship-Geschäftsführer Marc Schachtel.

Die Idee kommt nicht von ungefähr: In einer aktuellen Befragung gab ein Fünftel der Parship-Mitglieder an, in der Coronakrise verstärkt auf Video-Telefonie zu setzen, um Kontakt zu Freunden und ihrer Familie zu halten. Jetzt soll der Video-Chat auch die einsamen Herzen zusammenführen.

Was machen Tinder und Co. in der Coronakrise?

Auch andere Online-Liebesvermittler haben sich auf die härteren Bedingungen der Virenkrise eingestellt, wie Curved berichtet. So bietet auch Lovoo mit seiner „1 on 1“-Funktion eine Möglichkeit zum Video-Date. Tinder denkt etwas globaler: Das Unternehmen schaltet für alle Mitglieder die „Reisepass“-Funktion frei, für die ansonsten gezahlt werden muss. Damit können die Tinder-Nutzer weltweit in verschiedenen Orten nach Matches suchen. Das Feature ist zunächst bis zum 30. April freigeschaltet.

Über die generellen Probleme und Chancen von Partnerbörsen im Web haben wir hier umfassend berichtet.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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