Der frühe Vogel

PayPal will offenbar Pinterest übernehmen – für 45 Milliarden Dollar

Veröffentlicht: 21.10.2021 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 21.10.2021
Pinterest

In der Social-Media-Welt steht offenbar ein Mega-Deal bevor: Der Payment-Dienstleister PayPal will einem Bericht des Finanznachrichtenmagazins Bloomberg zufolge die Bilder-Plattform Pinterest übernehmen. Das Übernahmeangebot soll dem Medienbericht zufolge bis zu 45 Milliarden US-Dollar betragen. Insider hätten demnach bestätigt, dass ein Übernahmepreis von 70 Dollar pro Aktie verhandelt werde.

Pinterest hat sich als eine der beliebtesten Plattformen für Konsumenten-Tipps etabliert und wurde für einige Online-Händler zu einem wichtigen Kanal, um Produkte zu präsentieren. Eigene Versuche von Pinterest, Zahlungen und Käufe direkt auf der eigenen Website zu ermöglichen, waren bislang aber von geringem Erfolg. PayPal könnte hier durchaus einen Ansatzpunkt finden, um die Schnittstelle zwischen Konsumenten und Handel zu bilden.

Die PayPal-Anleger zeigten sich laut t3n wenig begeistert von der Idee: Die Aktie des Payment-Dienstleisters fiel in Folge der Nachricht einer potenziellen Übernahme um sechs Prozent. Anders sah es bei Pinterest aus: Hier stieg der Aktienkurs um dreizehn Prozent auf rund 63 Dollar. Ob es aber tatsächlich zu der Mega-Übernahme kommt, bleibt abzuwarten: Weder PayPal noch Pinterest haben sich zu den Gerüchten geäußert.

HelloFresh baut eigene Last-Mile-Lösung aus

Der Kochboxen-Anbieter HelloFresh beliefert nun auch Kunden in Frankfurt und Hannover in Eigenregie: Das Unternehmen hat seine eigene Last-Mile-Lösung weiter ausgebaut und will seinen Kunden so „eine noch flexiblere und zuverlässigere Zustellung“ bieten. Produktion, Transport und Kundenservice seien durch den Ausbau der eigenen Last-Mile-Lösung deutlich besser miteinander vernetzt, erklärt das Unternehmen weiter.

HelloFresh beliefert damit seine Kunden in inzwischen acht Metropolregionen in Deutschland selbst. Langfristig will das Unternehmen den Service auf weitere Regionen und Städte in Deutschland und Österreich ausbauen. 

Social Media: Trump macht’s sich jetzt selbst

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist nach dem Sturm auf das US-Kapitol im Januar dieses Jahres von Twitter und Facebook verbannt worden. Nun will Trump offenbar mit einem eigenen sozialen Netzwerk durchstartet. Wie die FAZ berichtet, soll das Netzwerk „Truth Social“ im November als Testversion starten, „um der Tyrannei von Big Tech die Stirn zu bieten“. 

Dafür habe Trump auch das neue Unternehmen Trump Media & Technology Group (TMTG) gegründet. Darüber soll offenbar auch ein Videodienst gestartet werden, der sich auf „politisch nicht korrekte Unterhaltungsformate“ konzentrieren soll. Trump hatte soziale Netzwerke während seiner Amtszeit ausgiebig genutzt – und dabei nachweislich in vielen Fällen Unwahrheiten und Lügen verbreitet sowie politische Konkurrenten und Medienschaffende beleidigt und diffamiert.

Über den Autor

Michael Pohlgeers
Michael Pohlgeers Experte für: Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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