Der frühe Vogel

Deutsche planen höhere Ausgaben für Black-Friday-Shopping

Veröffentlicht: 11.11.2021 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 11.11.2021
Mann mit Smartphone: Shoppen am Black Friday

In zwei Wochen, genauer gesagt am 26. November, ist wieder Black Friday – die traditionelle Schnäppchen-Schlacht ist für viele Unternehmen eine Möglichkeit, Neu- sowie Bestandskunden mit speziellen Rabatten zu locken und die weihnachtlichen Umsätze noch einmal kräftig anzukurbeln. Und wie das E-Commerce-Unternehmen Shopify herausgefunden hat, könnten sich entsprechende Aktionen für Händler durchaus lohnen, denn bei einer Umfrage unter 1.037 Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland hat sich ergeben, dass sie in diesem Jahr rund um die Black-Shopping-Tage (die auch den Cyber Monday am 29. November umfassen) im Schnitt 406 Euro ausgeben wollen. Mit diesem Wert liegen die geplanten Ausgaben der Konsumenten noch höher als im vergangenen Jahr, als noch rund 389 Euro veranschlagt waren.

Ganz grundsätzlich fand die Studie „BFCM Buyer Survey“ heraus, dass zwei von drei Deutschen (65 Prozent) rund um die Schnäppchen-Tage Black Friday und Cyber Monday (BFCM) Einkäufe erledigen wollen. Dabei ließ sich feststellen, dass die Nutzer keineswegs unbedarft oder blauäugig zu Werke gehen – ganz im Gegenteil: Mehr als 80 Prozent der Befragten gehen strukturiert und mit guter Planung an das weihnachtliche Shopping-Event heran: „Bereits im Oktober hat sich gut ein Viertel der Shopper:innen mit Angeboten rund um den BFCM auseinandergesetzt und weitere 59 Prozent wollen dies vorab noch tun“, heißt es in einer Mitteilung von Shopify zur Studie.

Im Zentrum des Interesses stehen beim Black-Friday- und Cyber-Monday-Shopping laut Studie nicht nur elektronische Produkte (46 Prozent), sondern fast gleichauf auch Artikel aus den Bereichen Mode, also Kleidung, Schuhe sowie Accessoires (44 Prozent). Mit etwas Abstand folgen dann Haushaltsgeräte (27 Prozent), aber auch Spielzeug und Produkte aus dem Sektor Hobbybedarf (26 Prozent).

Elon Musk trennt sich von Tesla-Aktien

Vor wenigen Tagen hat Tesla-Chef Elon Musk mit einer kuriosen Umfrage beim Kurznachrichtendienst Twitter für Aufsehen gesorgt. Er befragte die Nutzer, ob er einen Teil seiner Tesla-Aktien verkaufen solle und versprach, sich an das Ergebnis der Abstimmung zu halten. Nachdem sich die Twitter-Gemeinde für einen Verkauf ausgesprochen hatte, hat Musk nun sein Versprechen offenbar gehalten. Wie Spiegel Online berichtet, habe er sich von insgesamt 930.000 Papieren im Wert von rund 1,1 Milliarden Dollar getrennt, wie einer verpflichtenden Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen sei.

Dass sich Musk von Anteilsscheinen seiner Firma trennt, ist durchaus eine Besonderheit: Die jüngsten Verkäufe seien die ersten seit dem Jahr 2016. Mit dem frischen Geld wolle der reichste Mensch der Welt, dessen Vermögen auf rund 300 Milliarden Dollar geschätzt wird, Steuern zahlen: „Da er bei Tesla in Aktien-Optionen entlohnt wird, kann er Barmittel gebrauchen, um fällige Einkommensteuern zu begleichen“, heißt es. Über die Planung dieses Verkaufs – ganz unabhängig vom durchgeführten Twitter-Voting – wird derweil spekuliert, da aus der Mitteilung an die SEC hervorgehe, dass der Verkauf der Aktien bereits mehr als zwei Monate im Voraus geplant gewesen sei.

Jobabbau bei C&A?

Bei der Modekette C&A könnte Medienberichten zufolge ein Jobabbau anstehen. Unternehmenschefin Giny Boer forciert nach Angaben des Manager Magazins eine Neuausrichtung und will dabei unter anderem das bislang vernachlässigte Online-Geschäft stärken und entsprechende Investitionen tätigen. Auch eine „Zentralisierung wesentlicher Aufgaben in der Verwaltung, um Abläufe zu beschleunigen und Personalkosten zu sparen“ werde demnach angestrebt. So wird etwa gemutmaßt, dass eine der zwei Hauptverwaltungen, nämlich die in Brüssel, wegfallen könnte, um jene in Düsseldorf zu stärken. Wie viele Stellen am Ende tatsächlich wegfallen könnten, sei bislang offen und hänge unter anderem auch von anstehenden Verhandlungen ab.

Über die Autorin

Tina Plewinski
Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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