Bei welchen Unternehmen wollen wir arbeiten - und warum?

Das sind die 10 beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland

Veröffentlicht: 06.06.2024 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 06.06.2024
Team im Unternehmen

In Zeiten, in denen der Fachkräftemangel eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft darstellt, sind Unternehmen gefordert, Arbeitnehmer:innen von sich zu überzeugen. Aber wo arbeiten Menschen in Deutschland denn tatsächlich am liebsten, und vor allem warum? Diesen Fragen ist die Studie Randstad Employer Brand Research 2024 nachgegangen und hat anhand bestimmter Kriterien die beliebtesten Unternehmen Deutschlands gekürt. Im Fokus der Erhebung stehen dabei der Bekanntheitsgrad und die Attraktivität des Unternehmens sowie diverse Schlüsselfaktoren, die für Arbeitnehmer:innen großen Stellenwert haben.

Die Top Ten der beliebtesten Unternehmen wird vor allem von großen Konzernen dominiert:

Platz 1: Fraunhofer-Gesellschaft

Platz 2: Audi

Platz 3: Siemens

Platz 4: Porsche

Platz 5: Daimler (Mercedes-Benz)

Platz 6: BMW

Platz 7: Airbus Group

Platz 8: Boehringer Ingelheim

Platz 9: Schott

Platz 10: Bosch

Vor allem die drei erstplatzierten Unternehmen „überzeugen nicht nur mit gutem Gehalt, finanzieller Stabilität und einem guten Ruf, sondern bieten darüber hinaus auch spannende Entwicklungsmöglichkeiten für ihre Mitarbeiter:innen“,so Richard Jager, CEO von Randstad Deutschland.

 

Gehalt schlägt Arbeitsplatzsicherheit

Eine große Überraschung ist die Top-Platzierung der Fraunhofer-Gesellschaft, die im vergangenen Jahr noch auf dem neunten Platz lag. Vor allem die attraktive Bezahlung und Benefits haben Randstad zufolge dazu beigetragen, dass die Gesellschaft in der Beliebtheit enorm gestiegen ist. Gerade diese beiden Faktoren sind die ausschlaggebenden Gründe für die Attraktivität von Unternehmen. Im vergangenen Jahr wurde noch die Arbeitsplatzsicherheit als wichtigstes Kriterium genannt. „Nachdem das Sicherheitsbedürfnis durch die Krisen der vergangenen Jahre zunächst an Bedeutung gewonnen hat, ist jetzt angesichts höherer Lebenshaltungskosten und Inflation die Bezahlung wieder wichtiger geworden“, so Jager.

An dritter Stelle steht eine angenehme Arbeitsatmosphäre, gefolgt von einer ausgewogenen Work-Life-Balance sowie finanzieller Stabilität des Unternehmens. Es zeige sich aber nach wie vor eine Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit, wenn es darum geht, welche Faktoren das eigene Unternehmen tatsächlich bietet. Vor allem beim Gehalt sei für die meisten Befragten noch viel Luft nach oben. „Und auch, wenn es um die Work-Life-Balance geht, fühlen sich Beschäftigte nicht genug wertgeschätzt. Hier müssen Unternehmen nachlegen, um auf dem angespannten Arbeitsmarkt Talente langfristig an sich zu binden“, mahnt Jager.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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