Insgesamt 188 Länder

Amazon holt Händler aus 80 neuen Ländern auf seinen Marktplatz

Veröffentlicht: 27.05.2021 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 27.05.2021
Weltkarte mit Flaggen

Amazon treibt die Globalisierung weiter voran und bietet Händlern aus mindestens 80 weiteren Ländern das Verkaufen auf den Amazon-Marktplätzen. Insgesamt hat der E-Commerce-Riese damit Händler aus 188 Ländern in seinen Reihen, wie Marketplace Pulse berichtet. Das Analyse-Unternehmen spricht von 85 neuen Ländern, Amazon von 80.

Neue Amazon-Händler aus Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien

Die neuen Händler, die sich jetzt bei Amazon registrieren lassen können, kommen hauptsächlich aus Zentralasien, dem Nahen Osten, Südamerika und Afrika. Neu und offiziell dabei sind unter anderem Anbieter aus Südafrika, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Pakistan, Kasachstan, Uruguay und Venezuela.

Doch auch zuvor konnten Händler aus derartigen Regionen schon Waren auf Amazon anbieten, brauchten dafür aber meist einen Zwischenhändler oder etablierte Geschäftseinheiten in Nachbarländern, um ihre Produkte auf Amazon zu listen. Weiter außen vor bei Amazon sind unter anderem Kuba, Iran und Nordkorea.

„Wir arbeiten ständig an Innovationen, um mehr Vertriebspartnern die Möglichkeit zu geben, ihr Geschäft weltweit auszubauen, und freuen uns, dass Unternehmer aus weiteren 80 Ländern nun berechtigt sind, auf Amazon zu verkaufen, wodurch sich die Gesamtzahl auf 188 Länder und Gebiete weltweit erhöht. Sie werden sich den Millionen von Drittverkäufern anschließen, die bereits ca. 60 Prozent der physischen Produktverkäufe auf Amazon ausmachen“, erklärte ein Amazon-Sprecher auf Nachfrage von OnlinehändlerNews.

Das sind die Länder mit den meisten Verkäufern auf Amazon.com

Noch kommt die große Mehrheit der Marktplatz-Händler auf dem internationalen Marktplatz Amazon.com laut Marketplace Pulse vor allem aus den zehn Ländern China, Kanada, Großbritannien, Indien, Japan, Australien, Vietnam, Thailand, Südkorea und der Ukraine. China stellt den Löwenanteil, die anderen haben mindestens 10.000 Verkäufer auf Amazon.com.

Trotzdem könnten die neuen Länder aber für den Handel auf Amazon wichtig werden – etwa für die Textilindustrie. In Pakistan zum Beispiel sind die Produktion von Baumwolltextilien und die Herstellung von Bekleidung die größten Industriezweige. 

Wie Amazon neue Märkte erobert und entscheidet, wo es einen eigenen Marktplatz eröffnet, haben wir in einem eigenen Beitrag analysiert. 

Über den Autor

Markus Gärtner
Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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