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Zustellung, wenn niemand zuhause ist

Vodafone präsentiert smarten Türöffner für Paket- und Reinigungsdienste

Veröffentlicht: 20.03.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 20.03.2019 | Gelesen: 917 mal
Smarter Türöffner von Vodafone: Mann hält Paket unter smartes Türschloss

Ein Paket empfangen, wenn gar niemand zuhause ist? Dem Klempner die Tür öffnen oder die Putzfee reinlassen, obwohl man selbst noch unterwegs ist? – Viele Unternehmen arbeiten derzeit an Möglichkeiten, um solche Probleme zu lösen. Auch das Mobilfunkunternehmen Vodafone hat nun eine eigene Lösung vorgestellt: ein smartes Türschloss, das für Mehrfamilienhäuser konzipiert wurde. Entwickelt wurde es vom StartUp Uniberry.

Wie funktioniert das Türschloss von Vodafone?

Vodafone bezeichnet das neue Türschloss namens „Smart door“ als „digitalen Concierge“. Das entsprechende Modul des Schlosses ist dabei mit der Klingelanlage des Hauses sowie mit dem elektrischen Türöffner der Hauseingangstür gekoppelt. Zudem besitzt das Modul einen Barcode-Scanner und ist ans Internet angebunden.

Ein Paketbote, der eine Sendung zustellen möchte, scannt dann das Paket bzw. die Sendungsnummer mithilfe des Scanners ein. Die Nummer wird dann ausgelesen und online geprüft. „Wenn der Logistiker (z. B. DHL, Hermes, DPD) bestätigt, dass sich das Paket in Zustellung befindet und für einen Bewohner des Hauses bestimmt ist, wird die Tür einmalig freigegeben. Der Paketbote hinterlegt die Sendung dann je nach Vorgabe im Haus in einem dafür vorgesehenen Bereich oder direkt vor der Wohnungstür des Empfängers“, erklärt Vodafone den Vorgang. Sobald das Paket durch den Boten hinterlegt wurde, erhält der Empfänger des Pakets eine Zustellungsbestätigung.

Türöffner zielt auch auf Reinigungsdienste, Pflegepersonal oder Klempner

Neben der unkomplizierten Zustellung von Sendungen will Vodafone sein smartes Türschloss jedoch auch abseits der Logistik zur Anwendung bringen – zum Beispiel mit Blick auf verschiedene Reinigungs-, Wartungs- oder auch Pflegedienste, die ebenfalls auf den Zugang zum Haus angewiesen sind. Denn die Hausbewohner können Gästen und Dienstleistern bei Bedarf einen digitalen Schlüssel einrichten, der nur temporär, also über einen begrenzten Zeitraum, gültig ist.

Entsprechende Zugangsschlüssel können Bewohner online generieren und dann via E-Mail an das Smartphone des Gastes senden. Darüber hinaus sei es laut Vodafone auch möglich, dass die Hausverwaltung selbst aus der Ferne die Tür mithilfe des smarten Türschlosses öffnet. Auch Türen, die keinen elektronischen Türöffner besitzen, können nachgerüstet werden: und zwar mit einem elektronischen Schließzylinder.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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