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Der frühe Vogel

Bringt die Deutsche Telekom bald Pakete mit Drohnen?

Veröffentlicht: 06.05.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 06.05.2019 | Gelesen: 578 mal
Logo des Telekommunikationsunternehmens Telekom

Die Deutschen Telekom sieht in der kommerzieller Lieferung von Waren mittels Drohnen offenbar einen Bereich mit großem Potenzial. Das Telekommunikationsunternehmen arbeitet daher mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) zusammen, um vorhandene Potenziale zu nutzen und den Bereich künftig zu erschließen. Wie die WirtschaftsWoche schreibt, habe ein Sprecher der Telekom bestätigte, dass bereits ein Gemeinschaftsunternehmen namens „Droniq“ gegründet wurde, wobei die DFS die Mehrheit an diesem Unternehmen halte.

Geplant sei der Aufbau einer gemeinsamen Plattform, die sich auf den gesamten Bereich der unbemannten Luftfahrt fokussiere. Ziel sei es zudem, unbemannte Drohnen aus der Ferne zu steuern und dabei auf Grundlage des Handynetzes sowie der Luftraumüberwachung zu orten. „Nun sind auch Langstreckenflüge für Geschäftskunden genehmigungsfähig“, zitiert die WiWo die Telekom.

Und die anvisierten Pläne scheinen schon recht weit gereift: Droniq soll bereits vor einigen Wochen die Freigabe durch das Bundeskartellamt erhalten haben. Auch im Online-Handel könnte es damit künftig größere Projekte und Zusammenarbeiten geben – die Rede ist unter anderem von Kooperationen mit Sicherheitsbehörden oder Unternehmen wie Amazon, die ihrerseits ein Interesse daran haben könnten, ihre Sendungen schneller und mittels Drohne zu liefern. Noch vielversprechender seien allerdings die Geschäfte mit Energiekonzernen, die entsprechende ferngesteuerte Flugobjekte nutzen könnten, um Anlagen und Stromtrassen aus der Luft via Drohne zu überwachen.

Xing mit gutem Jahresstart

Das Business-Netzwerk Xing ist mit soliden Zahlen ins neue Jahr gestartet und kann den eigenen Wachstumskurs fortsetzen. Im ersten Quartal 2019 ist der Umsatz um deutliche 18 Prozent auf 62,6 Millionen Euro angewachsen. Und auch die Gewinne haben deutlich zugelegt: Lagen sie im Vorjahreszeitraum noch bei 6,1 Millionen, so konnten sie im Rahmen der aktuellen Bilanz auf 8,9 Millionen Euro ansteigen.

„Wir sind gut ins neue Jahr gestartet“, sagte Xing-Geschäftsführer Thomas Vollmoeller nach Angaben von t3n. „Die Xing SE wächst in allen Geschäftsbereichen.“ Auch was die Zahl der Nutzer anging, zeigten die Entwicklungen einen Positivtrend: Mehr als eine halbe Million Nutzer habe das Social-Network dazugewinnen können. Die Vermittlung von Arbeitskräften gilt dem Unternehmen als wichtigsten Zugpferd, denn allein an dieser Stelle seien die Erlöse im Vorjahresvergleich um 31 Prozent auf 31 Millionen Euro gestiegen. Mit zahlungspflichtigen Angeboten nahm Xing fünf Prozent mehr, nämlich 25,4 Millionen Euro, ein. Aktuell kann Xing 16 Millionen Mitglieder vorweisen.

Outfittery kann Verluste massiv verringern

Der Personal-Shopping-Dienst Outfittery hat Zahlen für 2017 vorgelegt und die zeigen, dass das Unternehmen zwar noch in den roten Zahlen steckt, seine Verluste allerdings eindämmen kann. „Der Jahresverlust konnte halbiert werden und betrug nur noch EUR 6,96 Mio”, äußerte sich der Ausstatter laut Deutsche StartUps. Die Umsatzentwicklung zeigt hingegen deutlich nach oben: Der Wert lag (nicht retourenbereinigt) 2017 bei 44 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es nur 22,6 Millionen.

Ziel des Berliner Jungunternehmens ist die Erreichung der Gewinnschwelle: „Um den Break-Even zu erreichen, muss der Fokus des Unternehmens weiter auf der Skalierung des Geschäftsmodells liegen und das Unternehmen muss in der Lage sein, Effizienzen und Kosteneinsparungspotentiale konsequent umzusetzen und Effizienz zu gewährleisten. Die ersten Schritte in diese Richtung wurden 2017 erfolgreich umgesetzt”. Entsprechende Maßnahmen waren unter anderem ein Personalabbau, der Outfittery vorgenommen hatte.

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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