Gastartikel

Welche Alternativen gibt es zu Google Analytics?

Veröffentlicht: 25.03.2021 | Geschrieben von: Gastautor | Letzte Aktualisierung: 25.03.2021
Google Analytics

Bauchschmerzen beim Einsatz von Google Analytics, weil Datenschutz zum Must-have wird? Die Datenbasis stimmt auch schon länger nicht mehr? Wir zeigen in diesem Beitrag, warum Google Analytics längst nicht immer das Mittel der Wahl sein muss, was für Alternativen es gibt und welche Vorteile Software made in Germany zu bieten hat.

E-Commerce -Anwendungen werden zunehmend komplex. Das Online-Marketing wird technikaffiner und ist ziemlich datenhungrig geworden. Content ist noch immer King und Personalisierungslösungen tun alles, um mir als User das bestmögliche Angebot zu präsentieren. Google Analytics ist dabei für viele das Mittel der Wahl: Es ist kostenlos, erfüllt seinen Zweck weitestgehend und gibt einem einen groben Überblick über die eigene Performance. Soweit so gut. Doch wie sieht es aktuell aus?

Datenschutzgesetze und ein gekipptes Privacy-Shield-Abkommen läuten die Revolution ein

Das Thema Datenschutz war in den letzten Monaten ein besonders heißes Eisen im E-Commerce. Ankündigungen zu den Intelligent-Tracking-Prevention-Anstrengungen der großen Browser-Hersteller versetzen die Online-Marketing-Branche in Panik. Die Cookie-Richtlinie (hier durch das TMG umgesetzt) verlangt nach Datenschutz-Bannern und einwandfreien Opt-ins. Privacy Shield ist nicht mehr und die Datenübertragung in die USA ist nun gar nicht mehr rechtlich einwandfrei zu regeln. Der Einsatz von Google Analytics löst Bedenken aus und die Lösung ist nicht mehr wirklich 100 % rechtskonform einzubinden. Die Suche nach Alternativen wird da immer wichtiger.

Das Problem: Ohne fundierte Datenbasis funktioniert das Online-Marketing schlicht und ergreifend nicht gut und kann nicht performen. Das wird zum Problem für jedes Unternehmen.

Wie soll man also in Zukunft rechtskonform an die Themen Datenerhebung und Analyse im E-Commerce herangehen? Besonders für Mittelständler, die eventuell nicht die Mittel haben, um ein mögliches Bußgeld abzufedern, ist die Suche nach professionellen Alternativen von großer Bedeutung. 

Die deutschen SaaS-Anbieter in Sachen Webanalyse und Personalisierung sind echte Pioniere

Es gibt aber gute Nachrichten für alle, die jetzt nach einer neuen Webanalyse- und Personalisierungslösung suchen. Die deutschen SaaS-Anbieter sind hier echte Pioniere, die in weiten Teilen sogar mehr zu bieten haben als die Konkurrenz.

Das größte Thema ist dabei ganz klar der Datenschutz. Ein guter SaaS-Webanalyseanbieter überlässt seinem Kunden die komplette Datenhoheit. Der Kunde darf entscheiden, was mit den Daten, die er sammelt, geschieht. Niemand anderes hat Zugriff darauf und auch niemand anderes nutzt die Daten für seine eigenen Zwecke. Hier tickt Google zum Beispiel komplett anders, denn dort wird mit den eigenen Kundendaten gezahlt. Man sollte sich also ganz genau überlegen, warum man Google freiwillig die eigenen wertvollen Daten zur freien Verfügung stellen sollte, wenn es deutsche Anbieter besser lösen können.

Tracking ist essenziell. Große Browserhersteller setzen mit Intelligent Tracking Prevention jedoch alles daran, ihre Nutzer von ungewollten Trackinganbietern abzuschirmen. Das stellt eine saubere Datenerhebung vor immense Herausforderungen. Mit dem Einbau als First-Party-Cookie, wie es beispielsweise bei econda der Fall ist, wird ein Tracking aber nicht von Browsern und AdBlockern herausgefiltert. Daten gehen da also nicht verloren und die Erkennung von wiederkehrenden Besuchern funktioniert auch. Das größte Hindernis stellen aber immer noch fehlende Opt-ins dar. Ohne Opt-in ist kein Tracking und keine Datenerfassung im herkömmlichen Sinne mehr möglich. Gibt es eine Alternative dafür?

Kein Opt-in vorhanden? Anonymes Tracking ist die Lösung

Klar, anonymes Tracking funktioniert und liefert genug Daten. Hier gibt es diverse Anbieter auf dem deutschen Markt, die ein anonymes Tracking anbieten. Sollte ein Kunde also kein Opt-in geben, steht der Shopbetreiber nicht wie der begossene Pudel da, sondern schaltet automatisch auf anonymes Tracking um. Das sichert die Datenbasis und sorgt für Futter für die Online-Marketing-Maschinerie. Verhaltensbasierte Produktempfehlungen funktionieren selbst im anonymen Tracking-Modus ohne Probleme. Wir bei econda nutzen das bei vielen unserer Kunden bereits im Livebetrieb.

Erstklassige Datenbasis und fantastischer Support runden das Angebot regionaler Webanalyse-Anbieter ab

Rohdaten sind das A und O. Gesampelte Daten sind toll, aber eben auch ein wenig ungenau. Richtig spannend wird es erst, wenn man auch die Möglichkeit hat, direkt in die eigene Datenbasis einzutauchen. Das bietet nicht jeder Anbieter an. Bei einige Anbietern ist die Analyse auf Rohdatenbasis aber zum Beispiel Standard. Inklusive maximal einfacher Implementierung. Hier sollte man also unbedingt darauf achten.

Deutsche Anbieter bieten aber noch einen weiteren Vorteil: Deutschsprachiger Support, der immer bei Fragen zum Produkt helfen kann.

Im Gegensatz zum Weltkonzern bietet sich hier auch die Möglichkeit, Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Produkte zu nehmen.

Die bessere Alternative, die sich für jedes E-Commerce-Unternehmen unverzichtbar macht

Wenn sich E-Commerce-Unternehmen technologisch und rechtlich zukunftssicher aufstellen möchten, führt kein Weg an einem deutschen Webanalyse-Anbieter vorbei. Nicht nur stehen diese datenschutztechnisch auf einem sicheren Fundament, sie bieten auch von der Funktionalität ein in vielen Fällen besseres Angebot an.

Der Wechsel und Einbau von SaaS-Produkten bereitet vielen Unternehmen Bauchschmerzen. Muss es aber nicht: Meist wird hier mit einer 1-Zeilen-Integration gearbeitet – einfacher geht der Einbau eines neuen Tools nicht.

Mehr zum Thema rechtskonforme Webanalyse gibt es auf unserer Themenseite Datenschutz


Über den Autor

Marco Keilhauer arbeitet seit mehreren Jahren im E-Commerce und treibt bei econda die Kommunikation zu den Themen Künstliche Intelligenz, Datenschutz im E-Commerce und Webanalyse voran. Als Sozial- und Kommunikationswissenschaftler besetzt er dabei die Schnittstelle zwischen Technik und Marketing.

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