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Shopify ermöglicht Verkäufe direkt im Facebook Messenger

Veröffentlicht: 06.10.2016 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 06.10.2016

Shopify gehört zu den Vorreitern, wenn es um den Handel auf Facebook geht. Das Unternehmen hat es seinen Händlern früh ermöglicht, direkt mit ihren Kunden über den Facebook Messenger zu kommunizieren. Nun soll auch der Verkauf direkt im Nachrichtenfenster abgewickelt werden können.

Messenger App-Icon

Bildquelle: charnsitr / Shutterstock.com

Shopify bietet nun die Möglichkeit, Produkte direkt über den Facebook Messenger zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Startet ein Nutzer ein Gespräch mit einer Facebook-Seite, die den Messenger Sales Channel von Shopify nutzt, kann er im Messenger-Fenster die Option „Shop now“ („Jetzt einkaufen“) wählen. Dann erscheint der gesamte Produktkatalog des Händlers im Chatfenster – der Nutzer kann dort seitlich scrollen und Produkte direkt im Messenger mit Shopifys Checkout kaufen.

Wie TechCrunch berichtet, verspricht sich Shopify großes Potenzial von dem Facebook Messenger als Verkaufskanal, sieht die Technologie aber auch noch in den Kinderschuhen und die Zeit für eine vollständige Einkaufserfahrung im Messenger noch nicht gekommen. „Von einer Endverbraucherperspektive aus gesehen ist es immer noch eine ziemliche Neuheit, ein Unternehmen zuerst anzuschreiben, wenn man mit ihm interagieren möchte“, so Brandon Chu, Product Manager bei Shopify. „Da braucht es also noch etwas Zeit, um zu den Interaktionen aufzuschließen, wie sie in Asien alltäglich sind.“

Eine direkte Beziehung zum Kunden

Das Endergebnis sei laut Chu aber vergleichbar mit dem traditionellen Einzelhandel, „bei dem man in einen Laden geht und dem Händler von seinen Problemen oder dem Produkt, nach dem man sucht, erzählt“. Der Facebook Messenger sei aber bereits ein guter Zusatzkanal für Shopifys bisheriges Angebot, denn er erlaube es Händlern, eine direkte Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen. Händler können beispielsweise Bestellstatusmeldungen über den Messenger an ihre Kunden senden und so das Gespräch aufnehmen.

„Es gibt eine Reihe von wirklich wichtigen Plattform-Features, die wir in den kommenden Monaten zu unserem Vorteil nutzen werden, um mehr von dem Kaufprozess in dem Chat zu behalten“, so Chu weiter. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, verschiedene Bezahloptionen anbieten zu können. Von dem Potenzial des Messengers sei Chu überzeugt: Der Chat biete aufgrund seiner Verbreitung vor allem in Nordamerika die Möglichkeit, mit einer großen Anzahl an Personen zu interagieren.

 

 

Kommentare  

#1 Peter Kemper 2016-10-09 13:03
Shopify, kostet ab rund 10 Euro pro Monat und bringt dafür so gut wie nichts. Die ganzen social media Plattformen werden sowieso total überbewertet.
Es ist nur Arbeit (selbst mit shopify alleine geht gar nichts) und bringt nicht den Output, den es verspricht.

Dieser ganze total unökonomische Mist ist lediglich eine Ausgeburt von Menschen, die mit diesen Plattformen und der Betreuung dessen (z.B. shopify) und der Presse darüber Geld verdienen wollen.

Ich habe seit fast einem Jahr shopify und shop bei facebook und noch nie einen Verkauf darüber gehabt. Mal eine Anfrage und likes und jede Menge Arbeit. Aber am Ende kam nichts raus.

Das ist mal wieder wie bei vielen anderen Plattformen und Marketingmaßnah men verbratenes Geld.
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