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Der frühe Vogel

Apple Pay und Google Pay als Zahlungsmittel immer beliebter

Veröffentlicht: 27.05.2019 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 27.05.2019
Zahlen mit Smartphone

Liebevoll Scheine und Münzen aus der Geldbörse suchen – dieses Ritual zum Bezahlen an der Ladenkasse spielt zunehmend eine geringere Rolle. Eine aktuelle Studie der Strategieberatung Oliver Wyman zeigt, dass in Deutschland vor allem die kontaktlose Zahlung per Giro- und Kreditkarte sowie die Bezahlung per Smartphone an Beliebtheit gewinnen, Bargeld hingegen sei auf dem Rückzug: „Auch kleinere Beträge von unter 20 Euro werden mittlerweile per Karte bezahlt“, zitiert das Handelsblatt einen Sprecher von Oliver Wyman. „Der Umsatzanteil von Bargeld an allen Transaktionen könnte binnen fünf Jahren unter 40 Prozent fallen“, heißt es weiter. Vor zwei Jahren hätte dieser Anteil nach Angaben der Bundesbank bei 48 Prozent gelegen.

Vor allem mobiles Bezahlen gewinne im Zuge dessen an Bedeutung: Jeder vierte Studienteilnehmer (26 Prozent) habe bereits sein Smartphone zur Zahlung genutzt, etwa fünf Prozent würden dabei auf Google Pay und vier Prozent auf Apple Pay zurückgreifen, auch Payppal und Payback Pay werden genutzt. Vor allem Jüngere nutzen diese Bezahlmöglichkeiten: 38 Prozent der 18- bis 29-Jährigen würden via App zahlen. Durchsetzten würde sich sich die Zahlung mit dem Smartphone aber noch nicht gänzlich, viele Händler hätten noch Vorbehalte gegen dieses Verfahren, heißt es im Bericht.

Snapchat-Mitarbeiter sollen Nutzer ausgespäht haben

Mittels interner Software-Tools soll es Mitarbeitern von Snapchat möglich gewesen sein, Benutzerdaten einzusehen: Unter anderem mit Hilfe des Werkzeugs „SnapLion“ soll es den Beschäftigten möglich gewesen sein, den Standort, gespeicherte Bilder und Videos (Snaps), Telefonnummern und E-Mail-Adressen von Snapchat-Usern anzuschauen. Dies bestätigten anonym ehemalige Beschäftigte sowie eine noch bei Snap angestellten Person, meldet Heise.

Der genaue Zeitpunkt der Dateneinsicht sei jedoch unbekannt, die Rede ist von Vorfällen von vor einigen Jahren. Snap gab eine Erklärung ab: „Jede Kenntnis darüber, dass Mitarbeiter unsere Community ausspähen würden, ist sehr beunruhigend und völlig falsch.“ Wenn bekannt sei, dass es missbräuchlichen Datenzugriff gebe, führe dies zum Ende des Arbeitsverhältnisses, so Snap.

Herrenmode auf Designer-Plattform Mytheresa

Mytheresa, Anbieter für Luxusmode, will künftig auch Herrenmode verkaufen. Dabei setze man neben originellem Design und Maßschneiderei auch eine besondere Art von Streetwear:  „Wir wollen einen neuen Blickwinkel in der Poststreetwear-Ära darstellen und eine Modeautorität mit europäischem Tonfall in der Herrenmode sein, wie wir es bereits bei den Damen sind“, heißt es laut FashionUnited von President Michael Kliger zum Vorhaben. Ab Januar 2020 sollen dann mehr als 120 Marken auf Mytheresa angeboten werden. Mytheresa sei aktuell auf Expansionskurs, auch werde zur Zeit der Verkauf der Plattform geprüft.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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