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Stripe: Vielversprechendes Payment-StartUp startet in Deutschland

Veröffentlicht: 22.06.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 22.06.2017

John Collison, der 27-jährige Gründer des Payment-Anbieters Stripe, gilt als der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt. Kein Wunder, denn sein Unternehmen wird mit 9,2 Milliarden Dollar bewertet und gehört damit zu den 15 wertvollsten StartUps weltweit. Nun startet Stripe auch in Deutschland und fünf weiteren europäischen Märkten.

Online-Payment

© kithanet - Shutterstock.com

Nach einer längeren Testphase ist der Payment-Anbieter Stripe nun auch hierzulande an den Start gegangen, wie das Unternehmen selbst in seinem Blog ankündigt. Stripe gehört mit einer geschätzten Bewertung von 9,2 Milliarden Dollar zu den 15 wertvollsten StartUps weltweit. Unter anderem setzen Größen wie Facebook, Twitter und Slack auf das Payment-Unternehmen. Der mittlerweile 27-jährige Gründer John Collison wird sogar als der jüngste Selfmade-Milliardär der Welt gehandelt, berichtet der Tagesspiegel.

Stripe unterstützt 130 Währungen

Doch was macht Stripe so erfolgreich und vor allem vermeintlich attraktiv für Online-Händler? Diese sollen beispielsweise relativ leicht eine Zahlungsfunktion in ihren Shop integrieren können, die Kreditkarten unterstützt, schreibt t3n – „ohne Grundgebühr und zusätzliche Verträge“. Stripe unterstützt zudem 130 Währungen und will mit einer bequemen Anmeldung punkten.

Stripe selbst hebt weiterhin unterschiedliche Services in den Vordergrund, die Online-Händlern den Alltag erleichtern sollen. So sollen mit „Subscriptions“ regelmäßige Zahlungen abgewickelt, mit „Sigma“ Geschäftsdaten ausgewertet und durch „Radar“ dank Machine-Learning Betrugsversuche erkannt werden können. „Stripe Connect“ wiederum soll Marktplatzhändlern dabei helfen, komplexe Zahlungsströme zu verwalten, Plattformkonten zu verifizieren und Konten abzugleichen.

Stripe-Hauptsitz in San Francisco

Die Preisgestaltung sieht bei Stripe wie folgt aus: Bei jeder Zahlung mit einer europäischen Kreditkarte fallen 1,4 Prozent und 25 Cent an, bei einer außereuropäischen Karte 2,9 Prozent und ebenfalls 25 Cent. Es werden außerdem Bezahloptionen wie Apple Pay und Android Pay, Sofortüberweisung und SEPA Direct Debit unterstützt.

Stripe ist nicht nur in Deutschland, sondern gleichzeitig auch in der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg gestartet. Das StartUp ist seit 2011 aktiv – bisher jedoch nur in den USA, Großbritannien und seit Juni 2016 auch in Frankreich. Mittlerweile beschäftigt der Payment-Anbieter weltweit 725 Mitarbeiter. Der Hauptsitz befindet sich in San Francisco. Stripe hat aber auch ein deutsches Team, das sich um den hiesigen Support kümmert. Die Closed-Beta-Phase startete in Deutschland bereits im August 2013.

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