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Store2be: „Live-Marketing“-StartUp schließt neue Finanzierungsrunde ab

Veröffentlicht: 15.03.2018 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 15.03.2018

Investoren wie Project A, Atlantic Ventures und Global Founders Capital haben Geld für Store2be bereitgestellt. Das Berliner StartUp vermietet nicht nur Werbeflächen, sondern will den Erfolg der Kampagnen mithilfe des Tools „Event Analytics“ auch messbar machen.

Geschäftsmänner einigen sich

© SFIO CRACHO - Shutterstock.com

Store2be kann sich über eine zweite erfolgreich abgeschlossene Finanzierungsrunde freuen. Nach exklusiven Informationen von Gründerszene erhält das StartUp aus der hiesigen Hauptstadt von diversen Investoren eine siebenstellige Summe, die zumindest bisher nicht genauer definiert wurde. Dafür steht zumindest fest, wer zu den Geldgebern gehört, denn allen voran das Venture-Capital-Unternehmen Project A glaubt an Store2be. Aber auch einige andere namhafte Investoren wie Atlantic Ventures und Rocket Internets Investment-Ableger Global Founders Capital sind dabei. Abgerundet wird die Finanzierungsrunde laut Gründerszene durch Hevella Capital und den Venture-Capital-Fonds Kreativwirtschaft, der zur IBB Beteiligungsgesellschaft gehört.

Was Store2be seinen Kunden zu bieten hat

Bei Store2be handelt es sich um ein StartUp, das nach eigenen Angaben „die richtigen Flächen für Ihre Roadshow oder Promotion“ liefern will, die Ausrichtung als „Live Marketing“ bezeichnet und im letzten Jahr von t3n ausführlich vorgestellt wurde. Unternehmen erhalten demnach durch Store2be unter anderem die Möglichkeit, stationäre Werbeflächen zu mieten und dafür einen festen Preis zu bezahlen, der aktuell bei 80 Euro liegen soll. Hierfür arbeitet Store2be mit bekannten Unternehmen wie Ströer und Bilfinger zusammen.

Außerdem bietet Store2be mit „Event Analytics“ eine Art Google Analytics für den Offline-Bereich an. Werbekampagnen können wie im Netz gemessen werden, indem ermittelt wird, wie viele Menschen daran vorbeigehen und auch stehenbleiben. Laut Gründerszene zahlen Unternehmen für das Tool 149 Euro pro Tag.

Mit dem Konzept hat es Store2be nicht nur geschafft, zwei Finanzierungsrunden erfolgreich abzuschließen, sondern auch neben anderen StartUps wie ParcelLab und Okiko im Retailtech Hub von MediaMarktSaturn zu landen (wir berichteten). Mit dem neuen Geld will das Unternehmen ins Ausland expandieren, wie Store2be-Gründer Marlon Braumann gegenüber Gründerszene geäußert hat. Zusätzlich soll das Team, das aktuell 25 Mitarbeiter umfasst, vergrößert werden.

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