Teilen Teilen Kommentare Drucken

Doch nicht sicher? Amazons Anzeige der Versanddauer immer noch mangelhaft

Veröffentlicht: 30.08.2016 | Geschrieben von: Yvonne Bachmann | Letzte Aktualisierung: 18.04.2018

Ende Juli mussten wieder zahlreiche Amazon-Händler dafür einstehen, dass Amazon bei seinen Darstellungen nicht ganz auf der rechtskonformen Seite steht. Wir haben darüber berichtet, dass Amazon-Händler wegen der bei Amazon dargestellten Versanddauer „Voraussichtliche Versanddauer 1 - 3 Tage“ abgemahnt wurden.

Gelbe Karte
© glisic_albina – Fotolia.com

Liefertermine: Nägel mit Köpfen machen

Händler sind gesetzlich verpflichtet, dem Kunden einen Termin zu nennen, wann dieser mit dem Eintreffen der Ware rechnen kann. Voraussichtliche Liefertermine sind nicht statthaft. Grund sind unter anderem auch nachgelagerte Streitigkeiten wegen verspäteter Lieferungen. Mit offenen Lieferterminen kann der Händler bei Überschreitung der Versandzeit ggf. Schadensersatzansprüche umgehen.

Wer eine „voraussichtliche Versanddauer„ angibt kann im Gegenteil sogar mit Abmahnungen rechnen – egal ob die Darstellung vom Amazon-Händler beeinflussbar ist oder nicht. Anfang August konnten wir allen Amazon-Händlern zumindest ein wenig Entwarnung geben, weil Amazon offensichtlich wegen seiner Lieferzeiten nachgebessert und die Angabe „voraussichtlich“ entfernt hat.

Erneut Nachbesserungsbedarf

Beim Blick auf Amazon lässt sich jedoch aktuell wieder feststellen, dass einige Artikel wieder mit einer voraussichtlichen Versandangabe am Artikel versehen wurden:

Foto

Screenshot vom 30.08.2016

Offensichtlich hängt die Darstellung von den verschiedenen Browsertypen ab – ändern kann dies jedoch nichts daran, dass die Darstellung Amazon-Händler weiter in die Bredouille bringen kann. Hier muss Amazon also nochmal ran und nachbessern. 

Und auch an dieser Stelle erneut der Hinweis auf die Entfernung des Hinweises „voraussichtlich“ in den detaillierten Verkäuferinformationen, die über den verlinkten Verkäufernamen erreichbar sind. Die dort angezeigte Versandkostentabelle enthält gegebenenfalls weiterhin eine „voraussichtliche Versanddauer“. Hier sollte jeder Händler noch einmal hineinschauen und – soweit möglich – für eine Änderung sorgen.

Als Fazit muss daher gesagt werden: Es ist alles wie gehabt und die Probleme für Händler hören nicht auf...

Kommentare  

#5 Peter Kemper 2016-08-31 18:34
Diese Herren und Damen kübeln jeden Tag haufenweise Dreck über unseren Häuptern aus, der keinem was bringt ausser noch mehr Bürokratie und damit noch schlechtere Produkt und höhere Preise. Für mich ist sowas kriminell und dabei weil die es ja im Verbund machen Bandenkriminali tät.
Zitieren
#4 Peter Kemper 2016-08-31 18:31
Es wird Zeit, das jeder Bürger das Recht bekommt, den Staat zu verklagen, weil er nicht dem Bürger gemäß handelt und Gesetze erläßt, die von allgemeiner Schwachsinnigke it der Organe - hier der Gehirne dieser Damen und Herren zeugen.
Wir z.b. haben Bestellwaren, das heißt, dass man diese nicht auf Lager produzieren kann, da Nischenprodukt und die Kunden hier besser fahren preislich, als auch bzg. Sonderwünschen, wenn wir erst produzieren, wenn der Kunde "GEKAUFT" hat.
Diese werden dann im Ausland produziert, auf See geschickt in GANZEN Containern.

Was sagt der Politiker-Geist es-Zwerg nun dazu, dass hier kein normaler Mensch auf der Welt einen Liefertermin nennen kann, der nahezu 100% ist. Und warum muss irgendein RA dazu noch die Augen zumachen und den Erfüllungsgehil fen eines so schwachsinnigen Staates spielen.

Das müsst ich als Bürger verklagen dürfen. Am besten auch gleich ohne Gerichtsverfahr en abmahnen dürfen mit Strafe von 100 Tagessätzen des Saltärs des armen Politkermannes oder -frau, so wie die jedem die Möglichkeit geben uns Händler abzumahnen ohne ein Gerichtsverfahr en.

Die Politiker sollten sich alle nur schämen.
Zitieren
#3 Mathias 2016-08-31 16:57
Mann sollte das grundsätzlich nicht außer Acht lassen, die Ursache des Problems ist nicht Amazon sondern das kranke deutsche Rechtssystem.
Zitieren
#2 Guido Höfer 2016-08-31 16:48
So ein Schwachsinn. Und wer nimmt in DHL in die Mangel? Dieser Saftladen retourniert einfach Sendungen mit dem Vermerkt, nicht DIN konform obwohl das Paket nicht mehr 15x20x20 cm hat.
Oder man storniert einfach Sendungen und schickt Sie retour nur weil bei DHL das Geschäftskunden portal streikt und der Routingcode fehlerhaft ist.
Möchte echt wissen wer sich all den Schwachsinn einfallen lässt. Es wird immer unlustiger.
Zitieren
#1 Rolf Hellmeier 2016-08-31 14:43
Wenn von Seiten Händlerbund speziell vom Autor dieses Artikels auf Fragen und Statements zu diesem Fall geantwortet würde, wären erstens einige Fragen geklärt, zweitens eventuell ein Weg der Abhilfe geschaffen. So ist das eine unbefriedigende Leistung von Seiten Händlerbund für ein unlimited Mitglied.

Kontaktmail vom 27.07.2016 - 16:25 bisher ohne Antwort, ausser, dass die Mail angekommen ist.....

>>Ihre E-Mail hat den Händlerbund erreicht. Vielen Dank!
Die für Sie zuständige Mitarbeiterin Frau Y.B. wird sich schnellstmöglic h um Ihr Anliegen kümmern und sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen
>>

Mit freundlichen Grüßen
Rolf Hellmeier
ziczac-affaires
Zitieren

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.