Der frühe Vogel

Arbeitnehmern droht Lohnausfall bei Quarantäne – wenn sie nicht geimpft sind

Veröffentlicht: 09.09.2021 | Geschrieben von: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 09.09.2021
Gesundheitsminister Jens Spahn

Der Druck auf ungeimpfte Menschen steigt, denn Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für Änderungen bei Lohnersatzzahlungen ausgesprochen. Arbeitnehmer, die sich in amtlich angeordneter Quarantäne befinden, mussten bisher keine Lohnausfälle fürchten, denn sie erhielten Lohnersatz. Diese Regel gilt aktuell ganz unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. 

Wie Spiegel Online mit Verweis auf die Bild nun schreibt, liebäugelt Spahn mit der Idee, die Lohnersatzleistungen im Fall einer solchen Quarantäne wegfallen zu lassen – zumindest für Arbeitnehmer, die ungeimpft sind. Zwar verwies der Minister hierbei grundsätzlich auf die Zuständigkeit bzw. Verantwortung der einzelnen Bundesländer, dennoch könne er eine Entscheidung gegen eine quarantänebedingte Lohnfortzahlung für Ungeimpfte sehr gut nachvollziehen. „Am Ende sind es die Steuerzahler, die die Lohnersatzleistung finanzieren – für jemanden, der sich hätte impfen lassen können“, wird er zitiert. Durch eine entsprechende Impfung hätte eine angeordnete Quarantäne demnach unter Umständen auch vermieden werden können.

Die finanzielle Belastung durch Lohnfortzahlungen habe für die Länder in den vergangenen eineinhalb Jahren bei etwa 458 Millionen Euro gelegen. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Bayern hätten die Anteile mit 120 Millionen Euro und 83 Millionen Euro besonders hoch gelegen. Konkret hätten sich bereits zwei Bundesländer dafür entschieden, ungeimpften Arbeitnehmern keine finanzielle Entschädigung mehr zukommen zu lassen: Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wie es laut SRW hieß. Während auch Hessen Zuspruch geäußert habe, müssten andere Landesregierungen über solche Fälle noch entscheiden.

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„Es macht mich traurig, dass wir mit der Schließung der Rettermärkte das Thema Lebensmittelverschwendung nicht mehr so präsent in den Berliner Straßen vertreten können“, wird Sirplus-Gründer Raphael Fellmer zitiert, der sich gegenüber dem RBB geäußert hatte. Ganz aufgeben will das Unternehmen allerdings nicht: Das Konzept, in dessen Rahmen vor allem Lebensmittel verkauft werden, die das Mindesthaltbarkeitsdatum zwar bereits überschritten haben, aber dennoch genießbar sind, komme online gut bei den Kunden an. Hier seien zuletzt hohe Wachstumsraten registriert worden: Seit Frühjahr 2020 konnte Sirplus die Online-Umsätze mehr als vervierfachen.

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Der Zahlungsdienst PayPal ist auf Einkaufstour und übernimmt den japanischen Konkurrenten Paidy. Dafür legt das Unternehmen satte 2,7 Milliarden Dollar auf den Tisch. Bei Paidy soll es durch die Übernahme nicht zu umfangreichen personellen Umwälzungen kommen: Sowohl der Gründer und Vorstandsvorsitzende Russell Cummer als auch Geschäftsführer Riku Sugie würden auch künftig ihre Funktionen beim Buy-Now-Pay-Later-Spezialisten behalten, heißt es in einer Reuters-Meldung bei Onvista.

Über die Autorin

Tina Plewinski
Tina Plewinski Expertin für: Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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Kommentare  

#2 Franz 2021-09-09 08:14
Hier steigt bei mir schon der Puls!
Ich kenne inzwischen 11 Fälle von doppelt geimpften welche an Corona erkannkt sind. Also Impfung hin oder her man kann erkranken! Also wo ist jetzt der Unterschied?
Wenn ich jetzt auf der Arbeit eine gimpfte Person habe welche Corona hat, muss der ungeimpfte der gesund ist in Quarantäne und kriegt kein Geld? Sehr geile Logik und es hat nichts mit Corona Leugner, Querdenker oder sonstigem zu tun, ist einfach gesunder Menschenverstand.

....
"Die finanzielle Belastung durch Lohnfortzahlung en habe für die Länder in den vergangenen eineinhalb Jahren bei etwa 458 Millionen Euro gelegen"

Gut da Herr Spahn durch seine Ausgaben für die Pandemie mehrere Milliarden mehr ausgegeben hat als er als Budget zur Verfügung bekommen hat, streichen wir Ihm bitte auch seine monatlichen Bezüge, immerhin ist er eine Belastung für uns Steuerzahler...
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#1 Peter 2021-09-09 08:08
In meinen Augen wieder völliger Quark.
Wo bitte zahlen das denn die Steuerzahler?

Der AG hat bis 6 Wochen die Leistungen der Lohnfortzahlung zu tragen - da die Quarantäne wohl in den wenigsten Fällen 6 Wochen andauert, sind doch hier schon wieder Ammenmärchen und -rechnungen unterwegs.

- persönliche Meinung -
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