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Kooperation von ECE und Otto

Otto will Produktverfügbarkeit in Einkaufszentren anzeigen

Veröffentlicht: 08.08.2019 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 08.08.2019
App der Firma Otto auf einem Smartphone

Eine enge Verzahnung von Online- und Offline-Handel kann beiden Bereichen nützen und ist vor allem auch für die Kunden von Vorteil. Um dies zu erreichen, haben sich Otto und ECE zusammengetan: Das Traditionshaus und der Einkaufscenter-Betreiber arbeiten laut Medienberichten daran, die stationären Einkaufszentren digital besser aufzustellen und den Kundenbedürfnissen entsprechend besser gerecht zu werden.

Phase 1: Produktverfügbarkeit und Reservierung

Nach Informationen von t3n besteht die Grundlage dieses Projekts darin, zu allererst die Produkte aus den Einkaufszentren auch online zu bringen – und zwar auf dem Online-Marktplatz Otto.de. Hier sollen Kunden die Produktverfügbarkeit prüfen und die Waren im stationären Handel auch reservieren können. Wenn das Projekt weiter vorangeschritten ist, soll es zudem bald möglich sein, die Produkte online via Click&Collect über Otto zu kaufen, sodass sie dann stationär nur noch abgeholt werden müssen.

„Das Angebot soll sich aber nicht auf die im Einkaufscenter vorhandenen Filialen beschränken, sondern alle Filialen der stationären Partnerhändler von ECE sichtbar machen. So wären beispielsweise nicht nur die Artikel von Marco-Polo-Filialen in ECE-Centern sichtbar, sondern Artikel aus allen Filialen“, schreibt t3n.

Es geht um die Stärkung des stationären Handels

Grundsätzlich – und das sei das Besondere an der Zusammenarbeit zwischen Otto und ECE – gehe es nicht vorrangig darum, die Produktpalette auf Otto.de auszubauen, sondern vielmehr die Sichtbarkeit der stationären Händler und Marken zu stärken und den Otto-Kunden damit auch neue (stationäre) Möglichkeiten zu bieten. 

Und diese Möglichkeiten sollen im Laufe der Zeit auch immer weitreichender werden; zum Beispiel plant Otto, die Einkaufszentren zu einem späteren Zeitpunkt zu Logistikhubs und Warenlagern umzufunktionieren. Auf diesem Weg hätten Kunden dann die Option, sich die gewünschten Produkte noch am gleichen Tag aus dem stationären Handel liefern zu lassen. „Zur Infrastruktur dieses geplanten Dienstes ist noch nichts bekannt – Otto müsste hier Fulfillment- oder zumindest Logistik-Strukturen anbieten – ein möglicher Partner wäre der hauseigene Logistikdienstleister Hermes“, heißt es weiter. 

Über den Autor

Tina Plewinski Experte für Amazon

Bereits Anfang 2013 verschlug es Tina eher zufällig in die Redaktion von OnlinehändlerNews und damit auch in die Welt des Online-Handels. Ein besonderes Faible hat sie nicht nur für Kaffee und Literatur, sondern auch für Amazon – egal ob neue Services, spannende Technologien oder kuriose Patente: Alles, was mit dem US-Riesen zu tun hat, lässt ihr Herz höherschlagen. Nicht umsonst zeigt sie sich als Redakteurin vom Dienst für den Amazon Watchblog verantwortlich.

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