Kurzmeldung

Amazon-Händler müssen weniger Retouren-Gebühren zahlen

Veröffentlicht: 03.03.2021 | Geschrieben von: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 04.03.2021
Amazon

Amazon will seine Marktplatz-Händler in der Coronapandemie unterstützen und senkt oder erlässt die Gebühren für die Retourenbearbeitung. Darauf weist das Unternehmen im Verkäuferportal Seller Central hin. Die Änderungen betreffen alle Online-Händler, die Amazons Fulfillment-Services (FBA) nutzen.

Retouren-Bearbeitungsgebühr für Händler entfällt bei Uhren und Schmuck

Seit dem 1. März 2021 zahlen Drittanbieter im Bereich Bekleidung, Schuhe und Taschen nur noch die Hälfte der ursprünglichen Bearbeitungsgebühr für Warenrücksendungen. Im Segment Schmuck und Uhren müssen Amazons Marktplatz-Händler gar keine Gebühren zahlen. Die Preisanpassungen gelten für alle Amazon-Stores im Vereinigten Königreich und in der EU. Eine eigentlich geplante Gebührenanpassung hat Amazon auf den 1. Juni 2021 verschoben.

„Unternehmer und Kleinunternehmer befinden sich überall auf der Welt immer noch in einer äußerst schwierigen Situation. Dennoch müssen Sie weiterhin den Herausforderungen gerecht werden und jeden Tag Ihre Kunden bedienen. Ihre harte Arbeit ist unser Antrieb und wir möchten Sie dabei unterstützen, in diesen Zeiten erfolgreich zu sein“, erklärt Amazon.

Niedrigere Amazon-Verkaufsgebühr bis 2022

Außerdem verlängert der E-Commerce-Riese eine Werbeaktion vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum 31. März 2022. Dabei zahlen Händler bei Bekleidung, Schuhe und Taschen für den Anteil des Gesamtverkaufspreises über 45 Euro eine geringere Verkaufsgebühr von sieben statt 15 Prozent, wenn sie FBA und Amazon Prime nutzen.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für: Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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