Der frühe Vogel

Jogginghosen und Online-Handel – So profitiert Adidas von der Coronakrise

Veröffentlicht: 11.03.2021 | Geschrieben von: Corinna Flemming | Letzte Aktualisierung: 11.03.2021
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Der Sportartikelhersteller Adidas hat das Coronajahr 2020 mit einem blauen Auge überstanden. Während man zu Beginn des Jahres einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang erlebte, stabilisierten sich die Zahlen im vierten Quartal 2020 wieder, auf fast allen Kontinenten konnte der Konzern ein leichtes Wachstum verbuchen. Am Ende stand dann im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar ein währungsbereinigtes Gesamtwachstum von einem Prozent zu Buche. Zu verdanken ist diese Aufholjagd vor allem dem Online-Handel. Hier stieg der Umsatz von Adidas in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres um stolze 43 Prozent, im Gesamtjahr sogar um 53 Prozent. Insgesamt wurden Waren für deutlich mehr als vier Milliarden Euro online verlauft, wie das Manager Manazin berichtet.

Auch in den kommenden Jahren will sich der fränkische Sportartikelhersteller verstärkt dem Online-Geschäft widmen und plant in diesem Segment bis zum Jahr 2025 eine Umsatzverdopplung von acht bis neun Milliarden Euro pro Jahr an. Dafür hat sich Adidas mit „Own The Game“ (Deutsch: „Bestimme das Spiel“) auch einen neuen Slogan für die kommenden fünf Jahre gegeben, wie der Konzern mitteilte. Und noch etwas soll dem Traditionsunternehmen in den kommenden Jahren zu weiterem Wachstum verhelfen: die Jogginghose. Das beliebteste Kleidungsstück während der Coronapandemie hat einen Megatrand für bequeme Freizeitlooks ausgelöst, wovon auch Adidas weiterhin profitieren will.

Google: Kostenlose Buchungslinks für Reiseunternehmen

Der Suchmaschinenriese Google will die Reisebranche, mit am stärksten betroffen von der Coronakrise, unterstützen und bietet ab dieser Woche weltweit allen Hotels und Reiseunternehmen die Möglichkeit, kostenlos mit Buchungslinks auf google.com/travel zu erscheinen. Nicht nur die Platzierung der Links ist gebührenfrei, auch die Vermittlungsprovision soll bei einer Buchung entfallen. Wie Google in einem Blogpost schreibt, sollen mit dieser Aktion mehr potenzielle Kunden erreicht werden.

Erste Tests der kostenlosen Buchungslinks sollen laut Google bereits zu mehr Buchungs-Traffic und User Engagement geführt haben. Anfang vergangenen Jahres hatte der US-Konzern bereits die kostenlose Teilnahme an Google Flights für seine Partner zur Verfügung gestellt, im September folgte dann der neue Tab „Shopping“, über diesen Online-Händler kostenfrei Angebote einstellen können.

Homeoffice-Regelungen gehen in die Verlängerung

Zur Eindämmung der Coronapandemie hatte die Politik am 27. Januar 2021 Regelungen vorgelegt, um die Quote von Homeoffice zu erhöhen. Dabei wurde bestimmt, dass Arbeitgeber prüfen müssen, in welchen Bereichen die Arbeit von Zuhause aus möglich ist und diese Option den Mitarbeitern dann auch anbieten. Die Vorschriften waren vorerst bis zum 15. März festgelegt und wurden nun bis Ende April 2021 verlängert, so t3n. Zusätzlich wurden die Arbeitsschutzregeln noch einmal verschärft. Jeder Person müssen mindestens zehn Quadratmeter zur Verfügung stehen, wenn sie mit anderen Kollegen gemeisam in einem Raum arbeitet.

Über die Autorin

Corinna Flemming
Corinna Flemming Expertin für: Internationales

Nach verschiedenen Stationen im Redaktionsumfeld wurde schließlich das Thema E-Commerce im Mai 2017 zum Job von Corinna. Seit sie Mitglied bei den OnlinehändlerNews ist, kann sie ihre Liebe zur englischen Sprache jeden Tag in ihre Arbeit einbringen und hat sich dementsprechend auf den Bereich Internationales spezialisiert.

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