Athleisure

Lululemon mit sportlicher Umsatzprognose

Veröffentlicht: 10.09.2021 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 10.09.2021
Lululemon

Die Nachfrage nach bequemer Sportmode ist weiterhin stark. Davon profitiert der kanadische Sportmodehersteller Lululemon und kann so seine Umsatzziele für 2023 bereits in diesem Jahr überschreiten, wie CNBC berichtet. Demnach konnten sich die aktuellen Umsätze im zweiten Quartal 2021um 49 Prozent steigern. In Zukunft möchte Lululemon sich auf den Ausbau der Männermode-Angebote sowie das smarte Home-Workout-Gerät „Mirror“ konzentrieren. 

Starke Läden, starker Online-Handel

„Unsere Performance im zweiten Quartal wurde vor allem durch starke Nachfrage nach unseren Produkten angetrieben. Das führte zu Steigerungen in der Produktivität in unseren Stores sowie der konstanten Stärke unseres E-Commerce Angebots.“ kommentierte Meghan Frank, Chief Financial Officer von Lululemon die guten Aussichten in einem Statement gegenüber CNBC.

Die Zukunftspläne sehen in diesem Jahr noch eine Verdopplung der Geschäfte mit Männermode sowie bis 2023 eine Vervierfachung der internationalen Geschäfte vor. Die Umsätze des smarten Spiegels „Mirror“, der den Personal Trainer daheim ersetzen soll, behielt das Unternehmen sich zunächst aber vor. Hier möchte man demnächst aber verstärkt auf Marketing setzen, um mit Konkurrenzprodukten wie Peloton oder Vaha mithalten zu können.

Corona beeinflusst den Markt

Die Pandemie führte zunächst zu einem direkten Boom der sogenannten Athleisure. Der Neologismus kombiniert die Worte „athletic“ und „leisure“ und bezeichnet somit modische und bequeme Kleidung, die gleichermaßen beim Sport oder Relaxen getragen werden kann. Ob nun tatsächlich zu den, durch streckenweise geschlossene Fitness-Studios, immer beliebteren Home-Workouts oder als bequemer Home-Office Look - die Mode bleibt weiterhin sehr beliebt.

Doch Corona versetzte Lululemon dabei auch einen Rückschlag. So produziert das Unternehmen vornehmlich in Vietnam, wo es nun aufgrund der Pandemie erneut zu Schließungen und Lockdowns kam, so berichtet Reuters. „Eine erneute COVID-19-Welle und damit einhergehende Fabrikschließungen in Vietnam sowie die fortlaufenden Probleme an Häfen und verminderten Luftfrachtkapazitäten führen zu einigen Unterbrechungen unserer Lieferkette und steigenden Kosten“, zitiert Reuters Calvin McDonald, Chief Executive Officer von Lululemon. Wo möglich, wird nun versucht, die Produktion aus Vietnam auszulagern und die Produktion auf die für den Herbst wichtigen Kollektionen zu fokussieren. 

Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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