Der frühe Vogel

Zalando will noch 2023 in den USA Fuß fassen

Veröffentlicht: 29.07.2022 | Geschrieben von: Ricarda Eichler | Letzte Aktualisierung: 29.07.2022
Zalando Gebäude

Der Berliner Modehändler hat Insiderberichten zu Folge große Pläne für das nächste Jahr. Unter dem Projektnamen Kangaroo sollen über 100 Mitarbeiter an der streng geheimen Expansion in die USA arbeiten. Trotz unterschriebener Geheimhaltungserklärung wurden nun aber einige Details bekannt. So teilte offenbar ein Projektmitarbeiter Business Insider mit, dass Jim Freeman, Chief Business and Product Officer von Zalando die Führung des Projektes innehab.

Freeman, der zuvor bei Amazon tätig war, kennt sich gut auf dem US-Markt aus und bringt seine Expertise hierbei ein. Mit einer „dreistelligen Millionensumme“ möchte Freeman jetzt ein lukratives Geschäft mit Fokus auf den Nordosten der USA aufbauen. Dort seien die zahlungskräftigsten Konsumenten anzutreffen. So haben US-Bürger aus der Region 2020 allein 2.041 US-Dollar ausgegeben. Eine vielversprechende Aussicht für den deutschen Händler.

Schwierig dürfte es dennoch werden, sich als Neuling auf dem US-Markt zu behaupten. Schließlich ist der Markt an Modeplattformen dort bereits weit umworben und ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal kann Zalando dagegen nicht aufweisen. Auch sind die hiesigen Geschäfte von Zalando derzeit eher am schwächeln. Auf Anfrage von Business Insider ließ eine Unternehmenssprecherin daher auch verlauten, dass das Projekt Kangaroo zunächst „on hold“ sei – insgesamt will man aber an den Plänen festhalten. 

Mit einem Zehn-Punkte-Plan will die Bundesregierung StartUps unterstützen

Finanzminister Christian Lindner bestätigte nun den finalen Entwurf eines Zehn-Punkte-Plans, mit welchem StartUps in Deutschland gestärkt werden sollen. Unter anderem soll dabei die Finanzierung junger Unternehmen gestärkt werden und „der Gründergeist entfacht“ werden, wie es bei Startbase hierzu heißt. Bis 2030 wolle die Bundesregierung Gründer so mit insgesamt 30 Milliarden Euro unter die Arme greifen.

Inspiriert wurde die deutsche StartUp-Strategie dabei unter anderem von den USA und Skandinavien, wo die staatlichen Vorgaben StartUps freiere Hand bei der Wahl der Investoren lassen. So soll es StartUps künftig ermöglicht werden, mithilfe eines Zukunftsfinanzierungsgesetzes, auch auf Wagniskapitalinvestitionen zu setzen. Mögliche Geldquellen wären dadurch dann auch Pensionsfonds und Versicherungen. Mit einem speziellen Fond sollen zudem Entwicklungen in Richtung KI und Klimatechnologie zusätzlich unterstützt werden. 

Apple geht mit leichtem Plus aus dem zweiten Quartal

Der Technikkonzern hatte zuletzt noch die Erwartungen versucht zu bremsen und sprach von Lieferkettenproblemen in China. Doch wie die jetzt veröffentlichten Quartalszahlen belegen, liefen die Geschäfte doch verhältnismäßig gut. Demnach ging das Unternehmen mit einem Umsatz von 83 Millionen US-Dollar aus dem Quartal, eine Steigerung von 5.5 Prozent, berichtet Heise.

Weiterhin als Flagship des Unternehmens konnte sich dabei das iPhone beweisen, welches sich allein für einen Umsatz von 40,6 Milliarden US-Dollar verantwortlich zeichnete. An zweiter Stelle steht, weit vor weiteren Geräten und Zubehör, das Dienstleistungsgeschäft (u. A. App Store, Cloud Dienste) welches 19,6 Milliarden US-Dollar einfuhr. Dass das Unternehmen vor Ankündigung dieser Zahlen den Ball flach hielt, machte sich indes an der Börse positiv bemerkbar. Nach Bekanntgabe stieg die Apple Aktie um drei Prozent.

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Über die Autorin

Ricarda Eichler
Ricarda Eichler Expertin für: Nachhaltigkeit

Ricarda ist im Juli 2021 als Redakteurin zum OHN-Team gestoßen. Zuvor war sie im Bereich Marketing und Promotion für den Einzelhandel tätig. Das Schreiben hat sie schon immer fasziniert und so fand sie über Film- und Serienrezensionen schließlich den Einstieg in die Redaktionswelt.

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