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Repricing im Weihnachtsgeschäft: Amazon weit vorn

Veröffentlicht: 11.01.2017 | Autor: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 11.01.2017

Repricing war im Dezember für Online-Händler ein wertvolles Tool zur Umsatzsteigerung. Allerdings nutzen noch immer nur wenige die Möglichkeiten voll aus. Eine Infografik zeigt die aktivsten Händler.

Repricing

© DoraZett – Fotolia.com

Einmal im Monat erstellt das Marktforschungsunternehmen Metoda sein Repricing-Barometer. PriceAPI zählt dafür die Preisschritte für die bei Preissuchmaschinen eingestellten Angebote. Im Dezember waren die Händler in dieser Hinsicht besonders aktiv: Insgesamt wurde der Preis über 12 Millionen Mal angepasst. Grundlage für die Erhebung waren mehr als 2.000 erfasste Anbieter. Dabei lässt der Online-Handel, laut Metoda, die Chancen des Repricing noch oft ungenutzt, nur die großen Anbieter setzen voll auf die Möglichkeiten.

Amazon und der Rest

Große Händler festigten im Dezember ihre Stellung am Markt, weil sie Repricing effektiver anwenden. Allein bei Amazon wurden fast 3,3 Millionen Preiskorrekturen vorgenommen. Dahinter folgt der Elektronikversender Jacob aus Karlsruhe abgeschlagen mit 760.000 Anpassungen. Fast 45 Prozent aller erfassten Preisschritte entfielen auf die zehn produktivsten Händler. 41 Prozent der Anpassung ließen im Weihnachtsgeschäft überhaupt keine aktive Preisstrategie erkennen. „Das metoda Repricing-Barometer verdeutlicht, wie datengetriebene Unternehmen die wertvollen Erkenntnisse der intelligenten Datenanalyse gewinnbringend einsetzen, um im Wettstreit mit der Konkurrenz immer noch eine Schippe nachlegen zu können“, so Stefan Bures, CEO von Metoda.

metoda Repricing-Barometer

© metoda

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