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DPD-Studie: Vorlieben der europäischen Konsumenten beim Online-Shopping

Veröffentlicht: 20.02.2017 | Autor: Christian Laude | Letzte Aktualisierung: 20.02.2017

DPD hat 23.450 Verbraucher aus 21 Ländern Europas zum Thema Online-Shopping befragt. Unter anderem gaben 96 Prozent der deutschen Konsumenten an, mit ihren letzten digitalen Einkauf zufrieden gewesen zu sein – ein überraschend hoher Wert!

Lady kauft online ein

© Andrey_Popov - Shutterstock.com

Das Logistikunternehmen DPD hat erstmals das sogenannte E-Shopper Barometer veröffentlicht. Hierfür wurden insgesamt 23.450 Verbraucher aus 21 europäischen Ländern zu ihren Vorlieben beim Online-Shopping befragt, wobei unter anderem herrschende Trends sowie die Relevanz des grenzüberschreitenden Handels festgestellt werden sollten.

Insgesamt hat die Studie ergeben, dass Deutschland im europäischen Vergleich den Spitzenwert erreicht, was die generelle Nutzung des Online-Shoppings angeht. So fallen 11,5 Prozent des Einkaufsvolumens deutscher Verbraucher auf den E-Commerce. Dafür sind die Deutschen Schlusslicht, was den Cross-Border-Trade angeht, denn lediglich 40 Prozent der Befragten haben schon einmal in einem ausländischen Online-Shop eingekauft. Zum Vergleich: Lettland liegt mit 82 Prozent auf Platz eins.

Wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung

Für 84 Prozent sind Echtzeit-Informationen zum Zustellprozess ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung. Unmittelbar dahinter folgen Faktoren wie eine Option zur flexiblen Umleitung von Paketen (83 Prozent) und eine sehr genaue Zustellprognose (80 Prozent). Die häufigsten Einkäufe werden dabei über den Laptop (63 Prozent) beziehungsweise den Desktop-PC (53 Prozent) getätigt. Über das Smartphone wiederum werden 35 Prozent der digitalen Einkäufe durchgeführt, doch hier ist vor allem das Wachstumspotenzial hoch, denn 49 Prozent der 18- bis 34-jährigen setzen bereits auf den Mobile Commerce.

Recht überraschend gaben immerhin 96 Prozent der deutschen Konsumenten an, mit ihren letzten Online-Einkauf zufrieden gewesen zu sein. Am meisten wurden Produkte aus dem Modebereich gekauft (55 Prozent) – gefolgt von Schuhe und Bücher mit jeweils 45 Prozent. Küchen- und Haushaltsgeräte sowie Kleinmöbel und Deko-Artikel gelten hier als zukunftsträchtige Produktkategorien, denn hier zeigen 45 beziehungsweise 44 Prozent Interesse an einem zukünftigen digitalen Kauf.

Die vollständige Pressemitteilung befindet sich hier. Dort kann auch die Studie heruntergeladen werden – inklusive sechs aufschlussreichen Infografiken, die die zahlreichen Ergebnisse der Studie zusammenfassen.

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