Amazon-Händler können besser prüfen, wo die Kunden herkommen

Veröffentlicht: 28.03.2019
imgAktualisierung: 28.03.2019
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
28.03.2019
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© BigTunaOnline/Shutterstock.com
Amazon spendiert für die Sotres neue Insights-Metriken, neue Source Tags und neue Video-Optionen.


Amazon hat drei neue Tools für die Amazon Stores vorgestellt. Im Store Builder lassen sich nun kurze Video (zwischen zwei und 20 Sekunden lang) einbauen, die automatisch starten und (ohne Ton) im Hintergrund laufen. Damit solle sofort das Interesse des Kunden geweckt werden. Vor allem ist es aber eine neue Möglichkeit, seinen Store zu individualisieren und von der Konkurrenz abzuheben.

Neue Insights-Metriken

Spannender als die Videos sind wohl die neuen Store-Insights-Metriken. Diese haben sich mittlerweile zu einem waschechten Analytics-Dashboard weiterentwickelt. Wo es bisher eher allgemeine Informationen wie Seitenaufrufe und Verkäufe gab, gibt es nun Informationen zu Sales per Visit, Bestellungen, Bestellungen pro Visit, Stückzahl pro Bestellung und Sales pro Bestellung. Damit werde es erleichtert, zu überprüfen, wie Kunden mit dem Store interagieren, so Amazon im entsprechenden Blog-Beitrag. Als Beispiel: In den Insights lässt sich etwa ablesen, dass Seite 1 mehr Besucher hat als Seite 2, diese dafür aber eine höhere Click-Through- und Bestell-Rate. Diese Information helfe dabei, die eigene Strategie anzupassen und mehr Traffic auf Seite 2 zu leiten oder alternativ Anpassungen an Seite 1 vorzunehmen.

„Vor ein oder zwei Jahren wären Verbesserungen hier nicht sehr wertvoll gewesen, aber jetzt können sie entscheidend sein, insbesondere für Marken, die versuchen, alternative Produkte einzuführen oder zusätzliche Informationen zu teilen“, so Eric Heller von Marketplace Ignition, laut Business Insider. „Jetzt, da sich die Amazon-Werbebranche wirklich weiterentwickelt hat, übertreffen diese Seiten die Erwartungen bei Dingen wie Engagement.“ 

Verbesserungen bei Custom Source Tags

Mit dem Insights-Dashboard haben Marken die Möglichkeit, Custom Source Tags zu benutzen, um zu überprüfen, wie die Kunden eigentlich zu ihren Stores kommen und damit ihre Traffic-Quellen zu kategorisieren. Bislang war das Reporting auf 30 Source Tags limitiert. Ab sofort lassen sich 100 entsprechende Tags anzeigen, die sich auch exportieren lassen. Zudem habe man die Möglichkeit vereinfacht, Copy-and-Paste-Source-Tag-Links für jede Seite im Store zu erstellen, nicht nur für die Homepage. Übrigens: Damit lässt sich nun etwa auch prüfen, welche Kunden von Facebook kommen.

Christoph Pech

Christoph Pech

Expert/in für: Digital Tech

Veröffentlicht: 28.03.2019
img Letzte Aktualisierung: 28.03.2019
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