Der frühe Vogel

Coronavirus: Amazon setzt Hilfeseite mit zentralen Händlerfragen auf

Veröffentlicht: 23.04.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 23.04.2020
Amazon Seller App

Händler haben sich in den letzten Wochen häufiger über mangelnde Kommunikation seitens Amazon in der Coronakrise beschwert. Jetzt geht der Marktplatz einen Schritt auf seine Seller zu: Amazon hat im Seller Central eine zentrale Hilfeseite rund um das Coronavirus aufgesetzt. Dort zeigt Amazon gebündelt die wichtigsten Informationen zum Umgang mit der Krise, meldet Internetworld.

Händler findet dort etwa eine Übersicht über geltende Sonderregelungen, etwa verlängerte Rückgabefristen, Stundung der Amazon-Kredite, Erlass der Langzeitgebühren und auch zur Schließung der französischen Warenhäuser. Sortiert nach europaweiten und landesspezifischen Regelungen wird auf der Hilfeseite eine laufend aktualisierte Liste der Produktkategorien gepflegt, deren Anlieferung an FBA-Lager aktuell beschränkt ist.

Zudem können Händler hier in Widerspruch gehen, wenn sie vom sogenannten Preisfehler-Bug betroffen sind. Amazon betont, dass Händler die Hilfeseite als einzige verlässliche Quelle zum Marktplatz-Umgang mit dem Coronavirus nutzen sollen. Die Informationen halte man stets aktuell.

Galeria Karstadt Kaufhof will Filialen schließen

Bis zu 60 der insgesamt 170 Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof in Deutschland könnten geschlossen werden. Das plane die Unternehmensführung nach Informationen des Manager Magazins. Derzeit werden Standorte auf ihre Wirtschaftlichkeit hin geprüft, heißt es. Abhängig ist die Anzahl der Schließungen wohl auch von den Vermietern. Der Konzern hoffe auf ein Entgegenkommen und wolle die Mieten drücken, Gespräche dazu werden aktuell geführt. Das Unternehmen, das zur Signa-Gruppe von René Benko gehört, nutzt aktuell den Schutzschirm der Bundesregierung.

Casper verlässt Europa und entlässt Mitarbeiter

Das Matratzen-StartUp Casper zieht sich aus Europa zurück und entlässt in diesem Zuge 21 Prozent seiner Belegschaft. Casper muss sparen und will zehn Millionen Dollar weniger pro Jahr ausgeben. Gekündigt werden insgesamt 78 Angestellte in Europa und den USA. Das Geschäft in Europa soll bis Ende des Jahres eingestellt sein. Vor drei Monaten ging Casper an die Börse, erfolgreich war der IPO bislang allerdings nicht. Im Zuge der Coronakrise musste man Ende März die stationären Läden schließen. Bis Mitte 2021 wolle man in die Profitabilität, der Sparkurs sei daher unumgänglich. Der Fokus soll jetzt auf das Nordamerika-Geschäft gelegt werden.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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