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Worauf Online-Händler beim Shopsystem-Wechsel achten sollten

Veröffentlicht: 03.03.2021 | Geschrieben von: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 03.03.2021
Veränderung Symbolbild

Die Wahl der E-Commerce-Software muss gut überlegt sein. Der Anforderungskatalog an das neue Shopsystem ist dabei groß und sollte auch die Zukunftspläne berücksichtigen. Denn ein nachträglicher Wechsel ist immer mit horrenden Kosten und einem hohen Zeitinvest verbunden. Dabei ist im E-Commerce die Zeit mit einer der wichtigsten Faktoren. Wer das Wettrennen um die Käufer gewinnen möchte, muss schließlich dem Markt einen Schritt voraus sein. Neben einem guten Konzept benötigt man dazu aber vor allem ein Shopsystem, das die heutigen und zukünftigen Anforderungen problemlos meistern kann. Schließlich muss der Shop liefern, um eine optimale Customer Journey abzubilden. Das Einkaufserlebnis des Kunden sollte vom ersten Besuch der Seite bis hin zum Kaufabschluss so einfach, schnell und komfortabel wie möglich gestaltet werden. 

Um mit einem Online-Shop auf der Höhe der Zeit und nah am Kunden zu bleiben, müssen Händler ihren Shop jederzeit schnell und unkompliziert an die Bedürfnisse der Kunden anpassen können. Damit dies gelingt, braucht der Shop neben aktuellen, facettenreichen Features und einer umfassenden Schnittstellenkompatibilität auch eine hohe Skalierbarkeit. 

Skalierbarkeit bietet langfristige Wachstums-Chancen 

Bevor ein Händler über den Wechsel seines Shopsystems nachdenkt, sollte er sich allerdings die Frage stellen, in welche Richtung sich sein E-Business in Zukunft bewegt. Eine Ausweitung der Zielgruppe, eine Vergrößerung des Produktportfolios oder die Erschließung neuer Absatzmärkte: Ein gutes Shopsystem kann mit den Zukunftsplänen des Händlers mithalten und flexibel an die Bedürfnisse und Unternehmensentwicklung des Händlers anpassbar sein.

Eine Cloud-Lösung aus Shopsoftware, Betrieb, Wartung und Support bietet als Komplettlösung ein optimales Fundament für ein erfolgreiches E-Business. Die Skalierbarkeit garantiert dabei das langfristige Wachstum. Egal wie stark das Kundenaufkommen im Shop anwächst, es muss weder das System gewechselt noch zusätzliche Hardware angeschafft oder dazu gebucht werden. 

Ermöglicht wird die qualitative Skalierung durch eine modulare Architektur des Shops. So wird jeder Shop individuell mit den Features aufgebaut, die er gerade benötigt. Das Cloud-Konzept ermöglicht es dabei, dass neue Features und Weiterentwicklungen in Echtzeit für jeden Shop nutzungsfertig installiert zur Verfügung stehen. Die Integration neuer Leistungen kann dadurch mit extrem kurzen Projektzeiten umgesetzt werden.  

Regelmäßige Updates sichern die Wirtschaftlichkeit

Um im E-Commerce mithalten zu können und Kunden zu begeistern, muss der Shop State-of-the-Art sein. Die Aktualität des Shops zahlt sich dabei nicht nur in der Kundenzufriedenheit aus, sondern auch in der Wirtschaftlichkeit. Wenn aber die Software des Shops über Monate oder sogar Jahre nicht mehr geupdatet worden ist, können wichtige neue Features gar nicht implementiert werden. Komplexe Prozeduren bei der Implementierung der Updates, langwierige Testszenarien oder die Unterbrechung des laufenden Betriebs hindern Händler oftmals daran, den eigenen Shop auf dem neuesten Stand zu halten. Die Folge: Der Shop gelangt an einen Punkt, an dem eine moderne Customer Journey nicht mehr abgebildet werden kann und weist zudem erhebliche Sicherheitslücken auf. Der Shop verliert nach und nach an seiner Rentabilität.

Aber es geht auch anders. Bei aktiv gepflegten Shopsystemen werden wichtige Updates im Abstand weniger Wochen vom Hersteller bereitgestellt. Shopsysteme aus der Cloud haben zudem oft einen Updateservice, bei dem neue und wichtige Updates automatisch für alle Shops eingespielt werden. Ingmar Wieluch, Vorstand der Websale AG erklärt beispielsweise: „Um ein unterbrechungsfreies Einkaufserlebnis zu gewährleisten, lassen wir Updates während des laufenden Betriebs durchführen. Das garantiert eine dauerhafte Leistungsfähigkeit des Shops während des Updates. Außerdem stehen wir für eine 100prozentige Funktionsgarantie nach jedem Update ein.“.

Schnelle Time-to-Market dank All-in-One Lösung

Im E-Commerce bedeutet Zeit Geld: Der schnelle Start mit dem neuen Shopsystem hat für den Händler oberste Priorität. Denn je schneller der Shop live geht, desto schneller kann sich der Händler seinen Umsatz und Marktpräsenz sichern. Je nach Anforderungskatalog und Umsetzungs-Wünschen und benötigten Schnittstellen, die mit einem Shopsystem-Wechsel einhergehen, können hier jedoch auch mehrere Monate vergehen bis der Shop endlich live geht. 

Bei der Auswahl des Shopanbieters sollten daher auch die Verantwortlichkeiten der einzelnen Schnittstellen, der Installation des Systems und des laufenden Serverbetriebs geklärt werden. Je mehr Verantwortung der Shopanbieter übernimmt, desto unkomplizierter wird die Umstellung und desto weniger Zeit muss eingeplant werden, um das System produktiv in Betrieb zu nehmen.

Shopsysteme aus der Cloud bieten hier die vielversprechendste Lösung. Mit Software und Betrieb aus einer Hand können alle Komponenten optimal aufeinander ausgerichtet und der Abstimmungsaufwand gering gehalten werden. Der Wechsel kann besonders effizient ablaufen, wenn auch der Shopaufbau über den zentralen Ansprechpartner beim Shopanbieter durchgeführt wird. Wenn dann noch geprüfte, nahtlose APIs zu Drittsystemen existieren, können Stolpersteine bei der Datenübernahme vermieden und dadurch Projektzeiten maßgeblich reduziert werden.

Fazit: Augen auf bei der Shopsystem-Wahl

Die Auswahl des Shopsystems beeinflusst die Zukunft und den Erfolg des Onlinehändlers entscheidend. Bei einem Wechsel auf eine Cloud-Lösung profitieren Händler von der hohen Flexibilität des Shopsystems. Das Shopsystem und die Ressourcen wachsen mit und lassen sich problemlos den Anforderungen der Zukunft anpassen. Um den E-Commerce-Erfolg also nicht zu bremsen und wettbewerbsfähig zu bleiben, ist ein frühzeitiger Wechsel auf ein neues, passendes System ein entscheidender Faktor.


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Über die Autorin

Stephanie Meyerdierks unterstützt seit 2011 das WEBSALE-Team als Marketing Manager und verantwortet dabei auch den Bereich Content und PR. Sie berichtet nicht nur über aktuelle Themen der WEBSALE Shopsolutions sondern auch über Trends, Technologien und Entwicklungen im E-Commerce.

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