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18.09.2018 – Zalando schraubt Umsatzerwartungen herunter | Outfittery startet neuen Markenauftritt | Instagram sorgt für höhere Retouren

Veröffentlicht: 18.09.2018 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 18.09.2018

Zalando passt seine Umsatzziele für das laufende Geschäftsjahr an, Outfittery präsentiert sich in neuem Gewand und Instagram sorgt für höhere Retourenquoten.

Zalando-Pakete
© nitpicker / Shutterstock.com

Zalando: Umsatzziele werden leicht nach unten korrigiert

Der lange und heiße Sommer belastet das Geschäft von Zalando: Wie der Berliner Mode-Händler erklärte, führten die hohen Temperaturen und die lange Hitzewelle zu einer rückläufigen Nachfrage und schrumpfenden Umsätzen im gesamten Modemarkt. Der Zalando-Vorstand hat deshalb den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 angepasst: Man erwarte nun ein Umsatzwachstum am unteren Ende der angestrebten Spanne von 20 bis 25 Prozent und ein bereinigtes EBIT von 150 bis 190 Millionen Euro. Zuvor hatte Zalando mit einem Umsatzwachstum in der unteren Hälfte der ausgegebenen Spanne und einem EBIT von 220 bis 270 Millionen Euro gerechnet. „Obwohl der bisherige Geschäftsverlauf im dritten Quartal keineswegs unsere Ambitionen widerspiegelt, geht unsere Wachstumsgeschichte weiter“, bekräftigt Zalando Co-CEO Rubin Ritter. „Trotz des herausfordernden Marktumfelds investieren wir weiter. An unseren langfristigen Wachstumszielen, unser Geschäft bis 2020 zu verdoppeln, ändert sich nichts.“

Outfittery: Neues Logo, neuer Claim, neuer Markenauftritt

Der Curated-Shopping-Anbieter Outfittery hat sich einen neuen Markenauftritt verpasst. Das Unternehmen hat sein neues Erscheinungsbild zeitgleich in allen acht Märkten, in denen es vertreten ist, umgesetzt. So wurden das Logo, der Claim („Dein Stil. Dein Weg.“), die Bildsprache und die Farben überarbeitet. Die neue Markenausrichtung soll mehr auf Inspiration setzen, heißt es. „Die neue Marke ist ein echter Meilenstein – nicht nur für den Kunden, sondern auch für das gesamte Team, das bei der Entwicklung mitgewirkt hat und die Marke und unsere Mission auch innerhalb der Firma lebt“, erklärt Julia Bösch, CEO von Outfittery.

Mode-Handel: Instagram sorgt für höhere Retourenquoten

Ein schickes Outfit bestellen, anziehen und für das neue Instagram-Bild posieren – und dann das Outfit einfach wieder zurückschicken. Klingt dreist, scheint unter Instagrammern aber keine unübliche Praxis zu sein. Wie HNA berichtet, hat eine Studie des Kreditkarten-Anbieters Barclaycard gezeigt, dass fast jeder Zehnte der 2.002 befragten britischen Erwachsenen tatsächlich so vorgeht, um ein schickes Instagram-Foto zu machen. Der Anteil sei mit 17 Prozent unter den 35- bis 44-Jährigen besonders hoch. Die eigentliche Instagram-Zielgruppe – die 20- bis 30-Jährigen – scheinen sich hier zurückzuhalten.

Über den Autor

Michael Pohlgeers Experte für Marktplätze

Micha gehört zu den „alten Hasen“ in der Redaktion und ist seit 2013 Teil der E-Commerce-Welt. Als stellvertretender Chefredakteur hat er die Themenauswahl mit auf dem Tisch, schreibt aber auch selbst mit Vorliebe zu zahlreichen neuen Entwicklungen in der Branche. Zudem gehört er zu den Stammgästen in den Multimedia-Formaten OnAir und OnScreen.

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