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Kryptovermögen: So viele Bitcoins haben die Bundesbehörden

Veröffentlicht: 16.01.2023 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 16.01.2023
Bitcoin

Die AfD-Bundestagsfraktion stellte vor einigen Wochen eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung, um zu erfahren, ob der Bund Kryptovermögenswerte hält. So wollte die AfD unter anderem erfahren, ob die Bundesregierung an Krypto-Spendenkampagnen zugunsten der Ukraine teilgenommen hat – die Partei lehnt die Unterstützung der Ukraine ab. Die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung zeigt: Weder wurde die Ukraine mit Kryptowährungen unterstützt, noch hat die Koalition zu entsprechender Unterstützung aufgerufen.

In der Antwort legt der Bund aber zudem den Besitz von Kryptowährungen dar, wie der Spiegel berichtet. Mehrere Bundesbehörden haben demnach zwischen 2015 und 2021 Bitcoins angekauft. Insgesamt würden die Bundesbehörden aktuell knapp 31,5 Bitcoins besitzen – umgerechnet derzeit etwa 600.000 Euro. Nicht bekannt ist, zu welchem Kurs die Kryptowährung jeweils gekauft wurde. Außerdem halte der Bund Kryptowerte, die im Zuge von Strafverfahren beschlagnahmt wurde – insgesamt 38,66 Bitcoins (etwa 745.000 Euro). Auch Assets in weiteren Kryptowährungen befinden sich im Besitz des Bundes. Der Bundesnachrichtendienst hat in der Antwort der Bundesregierung erklärt, die Frage für seinen Bereich nicht zu beantworten.

Elon Musk: Prozess-Start am Dienstag

Am Dienstag startet in San Francisco der Prozess gegen Elon Musk. Dabei geht es nicht etwa um den Twitter-Deal, sondern um Äußerungen bei Twitter aus dem Jahr 2018. Damals hatte Musk erklärt, Tesla von der Börse nehmen zu wollen und die Finanzierung dafür bereits gesichert zu haben. Wenig später wurde dies allerdings wieder gekippt. Anleger werfen Musk vor, aufgrund der Tweets Geld verloren zu haben, weil diese dazu geführt haben sollen, dass der Tesla-Kurs zwischenzeitlich enorm einbrach.

Musk hatte nun versucht, den Prozess von San Francisco nach Texas zu verlegen – und ist damit gescheitert. Musks Anwälte hatten erklärt, die Geschworenen seien ihrem Mandanten gegenüber negativ eingestellt. Der Richter erklärte jedoch, dass Sympathie keine Rolle bei der Geschworenenauswahl spiele, so der Spiegel. Kalifornien ist traditionell eher liberal eingestellt. Musks vornehmlich rechte politische Äußerungen in der jüngeren Vergangenheit haben ihn dort viel Zustimmung gekostet.

PC-Markt bricht ein

Im vierten Quartal 2022 ist der Markt mit Desktop-PCs und Notebooks so stark eingebrochen wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum seien die Verkäufe um mehr als 28 Prozent auf etwa 66 Millionen PCs zurückgegangen, berichtet Heise. Die Gründe liegen laut Marktforschungsunternehmen Gartner in der grassierenden Rezession in vielen Ländern, hohen Inflationsraten und damit einhergehend stark gesunkener Nachfrage. Im gesamten Jahr 2022 wurden gut 16 Prozent weniger Computer verkauft als noch 2021. Dieser Umstand könnte dazu führen, dass die Preise weiter sinken.

Über den Autor

Christoph Pech
Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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