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Der frühe Vogel

Umstrittene Trump-Aussagen: Facebook-Chef überdenkt Warnhinweise für Posts

Veröffentlicht: 08.06.2020 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 08.06.2020
Mark Zuckerberg

Erst kürzlich hatte sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg vom Umgang sozialer Netzwerke wie Twitter mit umstrittenen Posts des US-Präsidenten Donald Trump distanziert – nun hat der CEO seine Position nochmals überdacht, doch der öffentliche Druck lässt nicht nach. 

Ausgangspunkt war, dass Twitter erstmals eine gewaltverherrlichende Aussage des Präsidenten mit einem Warnhinweis gekennzeichnet hatte. Facebook wollte solche Kennzeichnungen unterlassen – immer wieder hatte Zuckerberg darauf hingewiesen, dass es seinem Unternehmen auf Redefreiheit ankomme. Daraufhin folgten Streiks der eigenen Mitarbeiter. 

Laut Zuckerberg wolle Facebook die eigenen Regeln bzw. den Umgang mit staatlichen Gewaltandrohungen und mit Veröffentlichungen, die die Wahlbeteiligung beeinflussen könnten, nun aber nochmals prüfen. Nun haben sich laut Gründerszene auch mehr als 160 Wissenschaftler, die von einer Facebook-Stiftung finanziert werden, hierzu in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und setzen Facebook weiter zu. Ihr Vorwurf: Die Plattform würde Trump „sowohl Fehlinformationen als auch aufhetzende Aussagen“ verbreiten lassen und die eigenen Richtlinien gegen die Anstiftung zu Gewalt nicht befolgen.

Etsy profitiert von Verkauf selbstgenähter Masken

Auf Etsy wurden allein im April 12 Millionen selbstgenähte Gesichtsmasken für umgerechnet ca. 120 Millionen Euro verkauft. Aus Deutschland seien eine Millionen Masken in 80 Ländern über den Marktplatz für Selbstgemachtes veräußert worden, heißt es im Handelsblatt. Aufgrund dieser guten Zahlen erwarte Etsy-Chef Josh Silverman für das zweite Quartal 90 Prozent mehr Umsatz im Vergleich zum Vorjahr, in dem Etsy ca. 180 Millionen US-Dollar Umsatz erzielen konnte. Silverman sei optimistisch, dass Etsy auch nach der Corona-Pandemie von den zusätzlichen Neukunden profitieren könne.

Weltbild übernimmt StartUp Tausendkind

Die Weltbild-Gruppe hat das Kindermode-Portal Tausendkind übernommen. Das Berliner Startup, 2010 gegründet, war aufgrund der Corona-Pandemie im März in die Insolvenz geraten. Ein Kapitalgeber habe sich kurzfristig zurückgezogen, berichtet Gründerszene hierzu.  Bereits vor der Krise schrieb das Unternehmen Verluste: 2018 stand dem Umsatz von 28,9 Millionen Euro ein Verlust von ca. sechs Millionen Euro gegenüber. 

Tausendkind solle unter den neuen Inhabern als als eigenständige Marke fortgeführt werden: „Es ist angedacht, ein Angebot von Tausendkind in allen Weltbild-Filialen einzurichten“, zitiert der Bericht ein Statement der Weltbild-Gruppe, hierbei wolle man sich besonders auf die Eigenmarken konzentrieren.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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