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Neuer Versicherungsservice und verlängertes Umtauschrecht

MediaMarktSaturn stärkt stationäres Geschäft

Veröffentlicht: 03.11.2020 | Geschrieben von: Christoph Pech | Letzte Aktualisierung: 03.11.2020
MediaMarkt-Filiale

Die verschärften Corona-Regeln im November betreffen den Einzelhandel eigentlich nicht direkt, da Geschäfte offen bleiben dürfen. Weil aber Restaurants, Salons oder Fitness-Studios schließen und die Vorsicht derzeit besonders hoch sein dürfte, erwarten auch Händler Einbußen, da weniger Menschen den Weg in die Einkaufsmeile suchen. MediaMarktSaturn hat neue Services gestartet, um den Einkauf im Elektronikmarkt attraktiver zu gestalten.

Um ein sicheres Einkaufserlebnis bieten zu können, setzt das Unternehmen auf digitale Einlasskontrollen und überprüft die Einhaltung der Maßnahmen mittels Hygiene-App. Ein elektronisches Ampelsystem kontrolliert die Zahl der Kunden in den meisten Märkten. Zusätzliche Mitarbeiterschulungen sollen das Personal auf die Lage vorbereiten. Darüber hinaus bietet MediamarktSaturn zwischen dem 3. November und dem 31. Dezember ein verlängertes Umtauschrecht von 28 Tagen an, wie Gameswirtschaft berichtet.

Neuer Versicherungsservice für Eigentransport

Darüber hinaus wurde der neue Versicherungsservice „Eigentransport- und Montageschutz“ gestartet. Dieser decke sämtliche Beschädigungen oder Zerstörungen durch Unfall, Bruch, Sturz, Fall oder unsachgemäße Handhabung bei der Montage ab, erklärt das Unternehmen. Alle Geräte der Produktkategorien TV, Hi-Fi, Receiver, Groß- und Einbaugeräte, Mikrowellen, Bodenpflege und Kaffeevollautomaten lassen sich für einmalig 9,99 Euro während des Eigentransportes zum Zielort und der Montage versichern. Dieser Schutz endet allerdings spätestens zehn Tage nach der Übergabe des Geräts. Versichert werde bis zu einem maximalen Verkaufspreis von 5.000 Euro.

Mit dem neuen Angebot versucht MediamarktSaturn sein stationäres Angebot auch im Lockdown attraktiv zu halten. Schon im Mai wappnete sich die Unternehmensmutter Ceconomy finanziell für eine mögliche zweite Corona-Welle und sicherte sich eine Kreditlinie von über einer Milliarde Euro – angesichts der aktuellen Infektionszahlen eine kluge Entscheidung. Das Stationärgeschäft ist nach wie vor das wichtigste Standbein für die Elektronikkette, auch wenn die Corona-Krise die Online-Umsätze stark befeuerte. Diese stiegen im April um 300 Prozent. Die Zustellung von online bestellten Artikeln sei nach wie vor uneingeschränkt möglich, heißt es.

Über den Autor

Christoph Pech Experte für: Digital Tech

Christoph ist seit 2016 Teil des OHN-Teams. In einem früheren Leben hat er Technik getestet und hat sich deswegen nicht zweimal bitten lassen, als es um die Verantwortung der Digital-Tech-Sparte ging. Digitale Politik, Augmented Reality und smarte KIs sind seine Themen, ganz besonders, wenn Amazon, Ebay, Otto und Co. diese auch noch zu E-Commerce-Themen machen. Darüber hinaus kümmert sich Christoph um den Youtube-Kanal.

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