Analyse der Wahlprogramme

Bundestagswahl: Die 50 wichtigsten Themen für Online-Händler im Check

Veröffentlicht: 15.09.2021 | Geschrieben von: Patrick Schwalger | Letzte Aktualisierung: 15.09.2021
Bundestagswahl 2021: Die 50 wichtigsten Parteipositionen im Check

Am 26. September ist Bundestagswahl und selten war das Rennen um Sitze im wichtigsten deutschen Parlament so knapp und der Ausgang so ungewiss wie in diesem Jahr. Welche Koalition sich bilden wird und wer am Ende ins Kanzleramt einziehen wird, ist wenige Tage vor der Wahl noch nicht abzusehen. 

Gerade vor diesem Hintergrund ist es vielen Menschen in Deutschland wichtig, eine informierte Wahlentscheidung zu treffen. Dazu gehört auch, sich mit den Wahlprogrammen zu befassen. Doch bei insgesamt 924 Seiten Wahlprogramm der aktuell im Bundestag sitzenden Parteien – CDU/CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und AfD – ist das ein zeitintensives Unterfangen.

Darum hat der Händlerbund diese Arbeit übernommen und alle sechs Wahlprogramme der aktuellen Bundestagsparteien mit Fokus auf den Online-Handel ausgewertet. Herausgekommen ist dabei eine Übersicht über die 50 wichtigsten Themen für Online-Händler und ein Vergleich der unterschiedlichen Parteipositionen zu diesen Themen. In einem Extra-Beitrag zeigen wir außerdem digitale Wahltools und Webseiten, die ebenfalls bei der Entscheidung zu bestimmten Themen wie Soziales und Umweltschutz helfen können.

Nur acht Erwähnungen vom Online-Handel – aber viele Themen für Händler

Überraschenderweise wird der Online-Handel auf 924 Seiten nur acht Mal explizit genannt. So müssen Online-Händler in vielen verschiedenen Kapiteln nachlesen, was für sie wichtig ist. Digitalisierung, Klimaschutz, Wirtschaftsförderung oder Steuern – hier finden sich viele Themen, die auch einen großen Einfluss auf Händler haben. 

Und natürlich geht es auch um den zukünftigen Umgang mit großen Digitalplattformen und -konzernen, also Amazon, Google, Facebook und Co. Die Parteien bieten hier Vorschläge an, um Fairness, Datenschutz und Wettbewerb zu gewährleisten. 

Die Infografik des Händlerbundes lässt sich auf dem Händlerbund Marketplace in hoher Auflösung kostenlos herunterladen. 

(Hinweis: Durch einen Klick auf die Grafik, wird diese in einem neuen Fenster größer geöffnet)

 Bundestagswahl21 Top50 Parteipositionen HB min 1

Über den Autor

Patrick Schwalger
Patrick Schwalger Experte für: EU- und Bundespolitik

Patrick ist Politik-Experte beim Händlerbund und schreibt regelmäßig als Gastautor auf OHN. Er hat in verschiedenen politischen Kontexten in Brüssel und Köln gearbeitet und kennt die Politik von allen Seiten. Für den Händlerbund bearbeitet er die politischen Entwicklungen, die den Online-Handel bewegen und informiert darüber auf OHN.

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Kommentare  

#7 Koch 2021-09-23 18:28
Liebe Redaktion,

ich scheine mit meinem Austritt aus dem Händlerbund die richtige Entscheidung getroffen zu haben - am Ende auch nur ein Verein zur Wahrung der Interessen der Regierenden.

Und an den Rest: Wählt was ihr mögt (Altparteien), das Ende davon werdet ihr bald miterleben (so ziemlich direkt nach der Wahl):
1. Steuererhöhungen
2. Weitere Bürokratisierung
3. Null Fortschritt
4. Weitere Corona-Beschränkungen

Viel Spaß!
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#6 M 2021-09-23 14:09
Daumen hoch scheint mir das falsche Zeichen bei teils absurden Forderungen der AfD

______________________
Antwort der Redaktion:

Hallo M,

der Daumen hoch bedeutet, dass die AfD der angesprochenen Forderung zustimmt und bedeutet keine Zustimmung durch den Händlerbund oder OnlinehändlerNews.

Beste Grüße
die Redaktion
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#5 Koch 2021-09-20 15:00
[Anmerkung der Redaktion: Bitte beachte unsere Netiquette.]
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#4 Sabine 2021-09-19 14:13
Ich bin Unternehmer und informiere mich täglich, auch auf Seiten der AFD und Querdenker.
Habe für diese Seiten extra ein Gerät mit eigener IP-Adresse.
(Bekomme dort auch komischerweise NUR solche Informationen und Seiten angezeigt.)

Die Aussagen, Querverbindunge n, Meinungen, Schlussfolgerun gen und Widersprüche dort erinnern mich an Satire-Shows.
Es wäre ja eigentlich sehr lustig, wenn nicht ein Teil der Gesellschaft TATSÄCHLICH diese Informationen glauben würde.

Gottseidank kann die Mehrheit der deutschen Bevölkerung noch selbstständig denken und diesen Schwachfug und die Gefahr erkennen.

So kann ich Jörg und Piet nur zustimmen.

PS zu Koch: Vielleicht sollten Sie sich mal mit einem anderen Gerät auf anderen Seiten informieren. Warum? Siehe amerikanische Doku auf NETFLIX: "Das Dilemma mit den sozialen Medien".
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#3 Piet 2021-09-16 14:54
@Koch: Tief-roter sozialistischer Kern von SPD, Grün und CDU? Hahahahaha, schön wär's!

Aber mal im Ernst: Die AfD macht Wirtschafts- und Steuerpolitik ausschließlich für Topverdiener. Viel Spaß ohne Euro und EU als informierter Unternehmer ;)
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#2 Jörg 2021-09-15 18:34
An Koch. Die einzige NICHT- wählbare Partei ist die AFD. Dieser braune Haufen hat zu mehr als der Hälfte der Punkte keine Meinung und wahrscheinlich auch keine Ahnung. Deutschland ohne EU kann man gleich begraben. Siehe England. Denen geht es jeden Tag schlechter und die Wirtschaft ist kurz vor dem Kollaps. Und eine Abschaffung des Euro wäre der Untergang für Europa.
Was oben nicht steht ist, dass die Braunen die Rente abschaffen wollen, die Sozialleistunge n am liebsten auf Null fahren wollen, Steuerermäßigun g hauptsächlich für Topverdiener usw.
Es war schon bezeichnend, dass diese [Anm. d. Red.: Bleiben Sie bitte sachlich], bei der Abstimmung für die Hilfen der Flutopfer als einzige Partei nicht zugestimmt haben.
Sowas kann niemand mit auch nur einem minimalen Gewissen wählen!
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#1 Koch 2021-09-15 16:25
Welche Hilfe soll diese Tabelle denn uns Händlern bieten? Eher verschleiert diese den tief-roten sozialistischen Kern von SPD, Grün, Links und Stand heute, 16 Jahre nach Merkel, wohl auch der CDU. Für jeden informierten Unternehmer ist die einzige wählbare Partei die AfD.
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