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EU-Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft

Kommt das EU-weite Vernichtungsverbot für Retouren?

Veröffentlicht: 12.03.2020 | Autor: Sandra May | Letzte Aktualisierung: 12.03.2020
Roter Regenschirm wehrt Abrissbirne ab.

Nachhaltigkeit ist das Thema, welches seit geraumer Zeit Medien und Politik beschäftigt. Nun hat die EU einen Aktionsplan ausgearbeitet, der das Ziel hat, eine bessere Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Damit soll der Wegwerfmentalität entgegen gewirkt werden. Ein Thema sind dabei natürlich auch die Retouren und Überhänge.

Vernichtung unverkaufter Waren

Die EU-Kommission hat in ihrem Aktionsplan angekündigt, im nächsten Jahr ein Verbot der Vernichtung unverkaufter langlebiger Ware vorzuschlagen. „Die EU kann ihren Mehrwert zeigen und der absurden Schredderpraxis bei zurückgesandter Kleidung einen Riegel vorschieben. Das ist gut für Umwelt und Klima und einen verantwortungsvollen Konsum“, wird der Europaabgeordnete Michael Bloss (Grüne) dazu von der DVZ zitiert

Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als ein Vernichtungsverbot von Retouren.

Auch in Deutschland ein Thema

In Deutschland hat inzwischen das Bundeskabinett bereits im Februar ein Gesetz zur Verhinderung der Retourenvernichtung beschlossen. Das Thema kocht bereits seit Monaten immer wieder in den Medien auf. In diesem Zusammenhang taucht häufig die Frage auf, wie Retouren an sich verhindert werden können und ob tatsächlich so viele verkäufliche Artikel vernichtet werden. 

In seinem Artikel „Der Online-Handel als Klimakiller – was ist dran?“ setzt sich unser politischer Redakteur Patrick Schwalger mit den Hintergründen auseinander und zeichnet ein sehr differenziertes Bild der Problematik. Eines ist für ihn jedenfalls klar: Der Online-Handel allein ist nicht der Grund für die Wegwerfmentalität.

Weitere Informationen zum Thema „EU-Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft“:

Über den Autor

Sandra May Experte für IT- und Strafrecht

Sandra schreibt seit September 2018 als juristische Expertin für OnlinehändlerNews. Bereits im Studium spezialisierte sie sich auf den Bereich des Wettbewerbs- und Urheberrechts. Nach dem Abschluss ihres Referendariats wagte sie den eher unklassischen Sprung in den Journalismus. Juristische Sachverhalte anschaulich und für Laien verständlich zu erklären, ist genau ihr Ding.

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