Kurzmeldung

Überbrückungshilfe und Neustarthilfe werden bis März 2022 verlängert

Veröffentlicht: 19.11.2021 | Geschrieben von: Patrick Schwalger | Letzte Aktualisierung: 19.11.2021
Gestapelte Geldscheine liegen auf einem roten Tisch

Nachdem die Europäische Union am Donnerstag das Rahmenwerk für staatliche Corona-Finanzhilfen bis Ende Juni 2022 verlängert hatte, haben Bund und Länder die Chance ergriffen und sich auf eine Verlängerung der deutschen Zuschussprogramme Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus bis Ende März 2022 verständigt. 

Explizit wurde auch beschlossen, dass Handelsunternehmen weiterhin die Möglichkeit haben, Saisonware, die aufgrund von Maßnahmen nicht verkäuflich ist, im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus zu berücksichtigen.

Auch das vereinfachte Kurzarbeitergeld wird verlängert

Auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde im Beschlusspapier festgehalten, dass die Überbrückungshilfe neben dem Kurzarbeitergeld das wichtigste Instrument sei, um von der Pandemie betroffenen Unternehmen zu helfen. Daher wurde beschlossen, neben den finanziellen Zuschüssen auch die derzeitigen Regelungen für das Kurzarbeitergeld zu verlängern. Zuvor hatte der Bundestag bereits einen neuen Maßnahmenkatalog über das Infektionsschutzgesetz beschlossen. 

Altmaier begrüßt die Verlängerung der Maßnahmen

Die Beschlüsse bereiteten auch Noch-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Freude. „Ich freue mich, dass die gestrige Ministerpräsidentenkonferenz meinem Vorschlag gefolgt ist, die Corona-Wirtschaftshilfen bis Ende März 2022 zu verlängern“, erklärte Altmaier am Freitag. Dadurch sei sichergestellt, dass Unternehmen und Selbstständige auch weiterhin Unterstützung in der Coronakrise erhielten. 

Anträge für die Überbrückungshilfe III Plus und die Neustarthilfe Plus können über das Antragsportal der Bundesregierung gestellt werden. Die neue Antragsfrist ist noch nicht bekannt. 

Über den Autor

Patrick Schwalger
Patrick Schwalger Experte für: EU- und Bundespolitik

Patrick ist Politik-Experte beim Händlerbund und schreibt regelmäßig als Gastautor auf OHN. Er hat in verschiedenen politischen Kontexten in Brüssel und Köln gearbeitet und kennt die Politik von allen Seiten. Für den Händlerbund bearbeitet er die politischen Entwicklungen, die den Online-Handel bewegen und informiert darüber auf OHN.

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