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| Kategorie: e-Commerce Tipps

Nach einem Bericht der „Welt“ kamen heute Spekulationen auf, Amazon plane möglicherweise einen eigenen Lieferdienst. Kaum sind diese Gerüchte durch die Presse gegangen, gibt der E-Commerce-Riese nun seine Pläne für ein neues Logistikzentrum im brandenburgischen Brieselang bekannt.

Amazon, Logistik, Lieferdienst

Während die Amazon-Mitarbeiter in Leipzig und Bad Hersfeld heute einen mehrtägigen Streik starteten, betont der Online-Händler seine Wachstumspläne: 1.000 langfristige und 2.000 saisonale Arbeitsplätze sollen in den nächsten drei Jahren in Brieselang entstehen.

"Wir haben bereits mit der Einstellung für Brieselang begonnen und freuen uns über großes Interesse von potenziellen Kandidaten in der Region“, freut sich Armin Cossmann, Regionalleiter bei Amazon. „Unser neues Logistikzentrum trägt dazu bei, Kunden auch weiterhin eine schnelle und verlässliche Lieferung zu garantieren.“

Ist das nun ein Hinweis, der für den eigenen Lieferdienst von Amazon spricht?

In den USA ist die amazoneigene Lieferung längst Realität. Das Sendungsaufkommen des weltgrößten Online-Händlers dürfte in Deutschland auch für einen solchen Schritt ausreichen – das glaubt jedenfalls die Konkurrenz: „Die Mengen reichen bei Amazon in jedem Fall aus, um einen eigenen Paketdienst aufzumachen“, so Rico Back, Vorstandschef von General Logistics Systems (GLS), gegenüber der „Welt“.

Amazon eröffnet mit dem Standort Brieselang bereits sein neuntes Versandzentrum und strickt damit ein immer engeres Logistik-Netzwerk – das künftig irgendwann durchaus eine geeignete Grundlage für Same-Day-Delivery, Online-Lebensmittelhandel und vieles mehr sein könnte. Für die Mitarbeiter der zahlreichen Versandzentren bleibt zu hoffen, dass vor einem möglichen Logistik-Rundumschlag eine versöhnliche Lösung im Arbeitskampf gefunden werden kann.

Geschrieben von Ariane Nölte
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