Teilen Teilen Kommentare Drucken

Welche Zahlungsmethode ist die Richtige? – verschiedene Verfahren im Überblick

Veröffentlicht: 08.03.2013 | Autor: Ariane Nölte | Letzte Aktualisierung: 08.03.2013

Die passende Zahlungsmethode im Online-Shop ist für erfolgreichen E-Commerce von großer Bedeutung. Viele Online-Kunden machen ihre Kaufentscheidung davon abhängig und auch die Retourenquote können sie einer Studie zufolge verringern.

Stapel von Kreditkarten

An dieser Stelle wollen wir einige Infos zu den wichtigsten Zahlungsverfahren zusammenfassen.

Grundsätzlich gilt: je größer das Angebot der Zahlungsarten, desto besser. Doch eine breite Auswahl ist grade für kleine Online-Händler organisatorisch und finanziell bisweilen schwer tragbar. Deshalb ist es ratsam, eine geschickte Auswahl zu treffen, die auch zum Sortiment passt.

Zahlungsmethode Rechnung: beliebt, aber gefährlich

Die Zahlung per Rechnung ist für die Deutschen beim Online-Kauf bekanntlich die beliebteste Zahlungsmethode. Besonders bei hochpreisigen Artikeln schauen sich die Online-Shopper ihre Bestellung gern an bevor sie bezahlen. Die Rechnungszahlung sollte in kaum einem Shop fehlen, sonst besteht die Gefahr, dass der vollgepackte Warenkorb einfach an der Kasse stehen bleibt. Das Fehlen der gewünschten Zahlungsart ist einer der häufigsten Gründe für Kaufabbrüche.

Für die Händler sind Rechnungen jedoch sehr aufwendig, da sie nie wissen wann diese beglichen werden und stets kontrollieren müssen, ob die Zahlung eingegangen ist. Bleibt die Zahlung aus, folgt entweder ein kostenintensives und nervenaufreibendes Mahnverfahren oder der Händler bleibt auf dem Betrag sitzen.

Diese Gefahr kann bei anderen Zahlungsverfahren natürlich auch nicht ganz ausgeschlossen werden, denn Lastschriften können platzen und Kreditkarten nicht gedeckt sein. Welche Zahlungsmethode sich aufgrund von Ausfällen für den Shopbetreiber nicht lohnt, muss der Shopbetreiber im individuellen Fall selbst entscheiden.

E-Payment-Anbieter

Die Zahlung per Sofort-Überweisung erfreut sich bei Käufern und Verkäufern zunehmend großer Beliebtheit. Dabei zahlt der Kunde über Online-Banking mittels Tan-Verfahren. Offenbar hält diese Zahlungsmethode auch die Retourenquote niedrig. In einer aktuellen Befragung schätzten Online-Händler ihre Retouren bei Vorkasse, Sofortüberweisung und Nachnahme am niedrigsten ein.

Den geringsten Aufwand im Retourenfall erwarten die Händler derselben Studie zufolge hingegen bei der Zahlung per Rechnung, Lastschrift und PayPal. PayPal ist wie Rechnung und Lastschrift mittlerweile schon ein Klassiker unter den Zahlungsarten und gehört auch in die Payment-Optionen eines jeden Shops.

Kreditkarte und Ratenzahlung

Kreditkartenzahlung ist in Deutschland noch nicht so weit verbreitet wie beispielsweise in den USA oder in Spanien. Zwar ist die Kreditkarte noch kein „Must-Have“ eines jeden Online-Shops, doch sie ist bereits sehr beliebt – Tendenz steigend. Ein Anstieg der Bedeutung der Kreditkartenzahlung ist besonders deshalb zu erwarten, weil sie beim Mobile-Payment zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Ein schwieriges Thema für kleine Händler ist die Ratenzahlung, was der Währung von einem Kredit entspricht. Diese Zahlungsmethode ist in der Regel bei hochpreisigen Produkten wie Möbeln oder Elektrogeräten relevant. Ob der Händler es sich leisten kann, bis zu 24 Monate auf die Abzahlung des Artikels zu warten. Durch das Erheben von Zinsen kann sich die Finanzierung auch für den Verkäufer lohnen. Außerdem erhält er einen zufriedenen Kunden, wenn dieser konkret nach dieser Zahlungsmethode gesucht hat.

Die Gefahr von Zahlungsausfällen lässt sich bei der Ratenzahlung trotz Bonitätsprüfung nicht ausschließen. Der Shopbetreiber muss letztlich selbst entscheiden, ob er dieses Risiko tragen kann.

Schreiben Sie einen Kommentar

Newsletter
Abonnieren
Bleibe stets informiert mit unserem Newsletter.