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Raus aus dem Niemandsland – Machen Sie Ihren Shop einzigartig!

Veröffentlicht: 06.03.2013 | Autor: Redaktion | Letzte Aktualisierung: 13.06.2013

Viele Online-Shops sind sich zum Verwechseln ähnlich. Das liegt daran, dass die Betreiber oft am Standard-Template nicht viel ändern oder auf einen Shop-Baukasten zurückgreifen, der überhaupt wenig individualisierbar ist. Hinzu kommt, dass dann auch noch die Produktpaletten und Preise ähnlich sind. Wie will man sich in diesem Getümmel als Shop Besitzer noch hervorheben? Hier einige Ansätze.

Das Problem beginnt in der Marktanalyse. Wenn Herr Müller in seiner Kleinstadt mit dem Verkauf von Badezimmer-Möbeln einzigartig ist, so findet er sich mit dem Gang ins Online-Geschäft zwischen zig Anbietern wieder. Einige davon sind schon so lange mit ihrem Shop online, dass sie nicht nur im Ranking bei Google einen riesigen Vorsprung haben, sondern auch beim Know-how über die Eigenarten des Online-Geschäfts. Herr Müller wird diese Erfahrungen erst noch sammeln müssen. Und er wird keinen Erfolg damit haben, der 20. Shop für Badezimmer-Möbel in Deutschland zu sein, wenn er nicht das Alleinstellungsmerkmal findet.

Analyse der Marktsituation

Dabei hilft die Analyse der Marktsituation. Das Google Keyword Tool gibt einen Einblick darüber, wie oft bestimmte Suchbegriffe beispielsweise in Deutschland gesucht werden und wie hoch die Konkurrenz dazu ist. Zudem lohnt es sich für Herrn Müller, die wichtigsten Begriffe, die seine Produkte betreffen, zu googeln, um zu sehen, wie sich die Mitbewerber dazu positionieren. Ziel ist es, etwas zu finden, wodurch man sich aus der Masse absetzt. Beim Preis ist das oft schwierig, aber vielleicht funktioniert das beim Thema Service, bei den Lieferfristen oder bei der Garantie.

Als Beispiel, um sich von den Mitbewerbern abzuheben, kann man sich auch eine Windrose mit den folgenden vier Ausrichtungen vorstellen: Zeitersparnis/Problemlösung/Service, Luxus/Status, Preis und Erlebnis/Emotion/Motivation. Zeichnet man diese Windrose auf ein Blatt Papier und positioniert dort die drei bis fünf stärksten Mitbewerber, so wird deutlich, wo noch Platz ist für die eigene Ausrichtung. Je weiter die Konkurrenz weg ist, desto leichter wird es, sich auf dem Markt einen Platz zu ergattern.

Kundenbedürfnisse

Die wichtigste Grundregel dabei ist immer: Wie befriedige ich die Bedürfnisse der Kunden mit den Produkten, die ich anbiete? Man darf nicht einfach davon ausgehen, dass man seine Produkte ins Internet stellt und sich dann alle darauf stürzen werden. Das funktioniert nur bei sehr nischigen und speziellen Produkten.

Die Ausrichtung für den Online-Shop erhält immer schärfer Konturen, wenn man die Zielgruppe genau analysiert. Mit einem Auto und Reisen verkauft man Emotionen, Elektroartikel brauchen ein gutes Produktbild und eine genaue Produktbeschreibung. Wenn man bereits einen Online-Shop hat und ein Webanalyse-Tool, wie zum Beispiel Google Analytics nutzt, kann man das Nutzerverhalten auswerten und die Erkenntnisse dazu benutzen, um noch granularer auf die Kunden einzugehen. Nur so bleibt man nicht einer von vielen, sondern hebt sich immer mehr aus der Masse hervor.

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