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Der frühe Vogel

Schutz vor Datenmissbrauch bei US-Wahl: Neue Dokumente zu Cambridge Analytica veröffentlicht

Veröffentlicht: 06.01.2020 | Autor: Hanna Behn | Letzte Aktualisierung: 06.01.2020
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Die Firma Cambridge Analytica wurde insbesondere dadurch bekannt, dass sie Facebook-Nutzerdaten missbrauchte, um so auf die US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2011 einzuwirken. Seit Beginn dieses Jahres werden nun nach und nach bisher unveröffentlichte Dokumente des Datenanalyse-Unternehmens publiziert, meldet Heise. Hierbei handele es sich um E-Mails, Projektpläne, Studien sowie Dokumentationen zu Verhandlungen, sie betreffen mindestens 65 Länder. 

Die rund 100.000 Dokumente stammen von der ehemaligen Mitarbeiterin und Whistleblowerin Brittany Kaiser, heißt es weiter. Sie habe sich im Anschluss an den Wahlausgang in Großbritannien zu deren Veröffentlichung entschieden: „Es ist derartig offensichtlich, dass unsere Wahlsysteme sehr leicht missbraucht werden können. Ich habe große Befürchtungen davor, was bei der US-Wahl später in diesem Jahr passieren wird und ich glaube, einer der wenigen Wege, uns zu schützen, ist, so viele Informationen wie möglich verfügbar zu machen“, zitiert sie der Guardian hierzu. Die Arbeitsweise von Cambridge Analytica solle weitreichendere Auswirkungen gehabt haben, als bisher bekannt. Das Unternehmen meldete 2018 Insolvenz an, jedoch gebe es weiterhin verwandte Firmen mit personellen Überschneidungen. 

Tim Cook verdiente im letzten Jahr deutlich weniger

Das Gehalt des Apple-CEO Tim Cook fiel im Jahr 2019 um rund 4 Millionen Dollar geringer aus als noch 2018: So verdiente er laut dem Manager Magazin zuletzt 11,6 Millionen Dollar, zuvor waren es noch 15,7 Millionen Dollar gewesen. Vor allem die Bonuszahlung, die der Apple-Chef im Rahmen des Erfolgs des Unternehmens erhalte, sei der Grund für die Einbuße auf Cooks Konto. So konnte Apple das eigene Umsatzziel im Jahr 2018 noch um 100 Prozent übertreffen, im vergangenen Jahr gelangen ihnen dies nur zu 28 Prozent.

Rossmann: 200 neue Filialen in 2020

Im neuen Jahr will die Drogeriekette Rossmann kräftig investieren: Insgesamt 200 Millionen Euro Finanzmittel wolle das Unternehmen 2020 ausgeben und damit unter anderem 200 neue Filialen eröffnen, 80 davon allein in Deutschland, schreibt das Handelsblatt. Derzeit hat Rossmann insgegesamt 4.088 Rossmann-Filialen, u. a. auch in mehreren osteuropäischen Ländern. Allein in Deutschland gibt es 2.196 stationäre Geschäfte. Im letzten Jahr hatte der Konzern erstmals mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz erzielt.

Über den Autor

Hanna Behn Experte für Usability

Hanna fand Anfang 2019 ins Team der OnlinehändlerNews. Sie war mehrere Jahre journalistisch im Bereich Versicherungen unterwegs, dann entdeckte sie als Redakteurin für Ratgeber- und Produkttexte die E-Commerce-Branche für sich. Als Design-Liebhaberin und Germanistin hat sie nutzerfreundlich gestaltete Online-Shops mit gutem Content besonders gern.

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