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Heute in den News: Nach Angaben von Rocket-Geschäftsführer Oliver Samwer wird sein Unternehmen in der nächsten Zeit einiges an Geld in die Hand nehmen, FromAtoB muss Insolvenz anmelden und Homebell erhält elf Millionen Euro – unter anderen von SevenVentures.

Investition wird angekreuzt

© Yeexin Richelle - Shutterstock.com

Rocket Internet: Oliver Samwer kündigt Investitionen an

Rocket-Internet-Geschäftsführer Oliver Samwer hat angekündigt, dass die StartUp-Schmiede in der nächsten Zeit wieder mehr Geld ausgeben wird. Das berichtet das Handelsblatt auf Basis eines Interviews mit der Nachrichtenagentur Reuters. „Um Firmen in einer bestimmten Größe aufbauen zu können, benötigt man mehr Kapital als jemals zuvor“, heißt es dort unter anderem von Samwer selbst. Gleichzeitig meint er, dass Rocket Internet angeblich 200 bis 300 neue Firmen im Monat unter die Lupe nehmen würde. „Es kann sein, dass wir 2018 oder 2019 die Möglichkeit haben, mehrere 100 Millionen Euro auf einmal zu investieren“, so Samwer. Welche Unternehmen er hierfür konkret ins Auge gefasst hat, wird in diesem Zusammenhang nicht erwähnt. Samwer meint jedoch, vor allem „in Europa, den USA und [den] Schwellenländern Ausschau“ zu halten, so das Handelsblatt.

FromAtoB: Reise-StartUp ist insolvent

Das Reise-StartUp FromAtoB muss Insolvenz anmelden. Das berichtet NGIN-Mobility.com, die einen entsprechenden Eintrag im Insolvenzregister entdeckt haben. Der Grund für den drastischen Schritt sei eine geplatzte Finanzierungsrunde, wie das Portal auf Nachfrage von Geschäftsführer Gunnar Berning erfahren hat. FromAtoB ging bereits 2008 an den Start und vergleicht seitdem Reisen untereinander, die über unterschiedliche Transportwege wie Zug und Mitfahrgelegenheit durchgeführt werden wollen. Nach Angaben von NGIN-Mobility.com entscheidet sich am 1. März, wie es mit dem Unternehmen weitergehen soll. Der Insolvenzverwalter soll aktuell sämtliche Möglichkeiten überprüfen.

Homebell: SevenVentures investiert in Handwerker-Plattform

Die Handwerker-Plattform Homebell erhält insgesamt elf Millionen Euro. Wie Gründerszene exklusiv erfahren hat, gehören zu den Geldgebern unter anderem die beiden Versicherungen Axa sowie Helvetia, aber auch SevenVentures, der Investment-Ableger von ProSiebenSat.1. „Das Geld ist genug, um unser Kerngeschäft in Deutschland und den Niederlanden in den nächsten 18 bis 24 Monaten profitabel zu drehen“, erklärt Homebell-Geschäftsführer Sascha Weiler gegenüber Gründerszene. Zusätzliches Kapital wäre erst notwendig, wenn eine Expansion anstehen würde. Über die Plattform von Homebell können vor allem Renovierungsarbeiten abgewickelt werden.

 

Geschrieben von Christian Laude
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