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Der frühe Vogel

WeChat und Alipay erlauben Bezahlen mit Visa und Mastercard

Veröffentlicht: 08.11.2019 | Autor: Markus Gärtner | Letzte Aktualisierung: 08.11.2019
Alipay

Ausländische Touristen mussten beim Shopping in China bisher einige Hürden überwinden: Bargeld wird immer unbeliebter, ausländische Kreditkarten werden selten akzeptiert. Die Chinesen selbst nutzen auch fürs Zahlen im Alltag meist die Super-App WeChat. Die beiden großen chinesischen Tech-Firmen Tencent und Alibaba wollen jetzt mehr Touristen und ausländische Geschäftsleute als Nutzer gewinnen und öffnen ihre Payment-Dienste WeChat und Alipay auch für die Nutzung mit ausländischen Kreditkarten, wie t3n berichtet. Bisher haben sich die Firmen vor allem auf die chinesischen Kunden im Ausland konzentriert.

Bei Alibaba müssen ausländische Besucher die App runterladen und sich für die internationale Version registrieren, dafür reicht sogar eine ausländische Mobilfunknummer. Dann können sie bei Alipay eine virtuelle Prepaid-Karte laden und das Guthaben zum Shopping im Reich der Mitte nutzen.

Von der neuen Ausrichtung profitieren unter anderem Kredikarten-Kunden von Visa, Mastercard sowie JCB aus Japan und Diners Club aus Singapur. WeChat bietet seinen Zahlungsdienst außerdem für Nutzer von American Express an. Die Zielgruppe ist im Vergleich zur chinesischen Bevölkerung überschaubar, aber relevant genug: Im vergangenen Jahr haben rund 141 Millionen Menschen aus dem Ausland China besucht, 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Free Now will E-Roller auf seine Plattform holen

Die Taxi-App Free Now will ihre Dienste erweitern und auch Angebote anderer Anbieter einbinden, berichtet das Handelsblatt. Das Unternehmen will vor allem Anbieter von E-Rollern als Partner auf seine Plattform holen und so Marktführer Uber Konkurrenz machen. Doch E-Roller-Dienste wie Lime und Voi zeigen wenig Interesse: Marktführer Lime ist bereits bei Uber an Bord, Voi will seine Dienste selbst vermitteln. 

Marc Berg, Chef von Free Now, will außerdem, dass die Städte die Zahl der Roller je Anbieter regulieren, um den Wettbewerb zwischen den Anbietern zu sichern. Das Ziel: Free Now wäre die zentrale Buchungsplattform und könnte unabhängig vom Roller-Anbieter die Zahlung abwickeln. Auch Marktführer Lime ist für eine Regulierung: „Für Städte ist es mittelfristig sinnvoll, wenn sich jeweils zwei bis drei Anbieter etablieren – nicht mehr“, sagt Lime-Chef Brad Bao. Die Obergrenzen je Anbieter müssten jedoch dynamisch der Nachfrage angepasst werden können. Lime habe laut Bao in Europa rund 50 Prozent Marktanteil. 

Disney+ startet im März in Deutschland

Die Konkurrenz für Netflix und Amazon Prime Video steht in den Startlöchern, deutsche Nutzer müssen jedoch noch bis zum März 2020 warten, wie mobiflip berichtet. Disneys Streamingdienst soll 6,99 Euro im Monat kosten – das ist der Preis in der Niederlande, wo das Angebot am 12. November starten wird. In den USA ist Disney+ bereits nutzbar. Auch im Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien und Spanien soll Disney+ im März starten. Experten erwarten rund 160 Millionen mögliche Abonnenten weltweit.

Über den Autor

Markus Gärtner Experte für Local Commerce

Markus ist 2018 zum OHN-Team dazugestoßen und berichtet unter anderem über aufstrebende StartUps im E-Commerce. Zuvor hat er beim Branchendienst Location Insider die digitalen Ideen des stationären Handels beleuchtet und für mobilbranche.de den Online-Handel via Smartphone und Apps ins Auge gefasst. Die Digitalisierung der Medienbranche konnte er in seiner Zeit bei dem Branchendienst turi2 beobachten.

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