Google liest jetzt auch CSS-Dateien, JavaScript und Bilddateien aus

Veröffentlicht: 28.10.2014 | Geschrieben von: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 28.10.2014

Website-Betreiber und Online-Händler sollten ihre robots.txt überprüfen, wenn sie ihr Google-Ranking nicht gefährden wollen: Google verlangt nun nämlich Zugriff auf CSS-Dateien, JavaScript und Bilddateien.

JavaScript 

(Bildquelle JavaScript: Piotr Adamowicz via Shutterstock)

Google hat seine technischen Richtlinien für Webmaster aktualisiert und empfiehlt jedem Website-Betreiber – und damit auch Online-Händler – dem Googlebot Zugriff auf die Javascript-, CSS- und Bilddateien zu gewähren. Grund ist, dass das „Indexierungssystem Webseiten wie ein typischer moderner Browser darstellt, bei dem CSS und JavaScript aktiviert sind“, erklärt Webmaster Trends Analyst Pierre Far im Webmaster-Zentrale Blog.

Online-Händler sollten die robots.txt überprüfen

Für Online-Händler bedeutet das: Sie sollten ihre robots.txt-Dateien überprüfen, um sicherzustellen, dass sie diese Dateien nicht für den Googlebot ausgeschlossen haben. Gewährt man Google nicht den Zugriff auf CSS, JavaScript und Bilddateien, kann sich das durchaus negativ auf das Ranking auswirken – darauf weist Far explizit hin.

Damit wird auch die Ladezeit der Website wieder ein wenig wichtiger: Bisher hat der Ausschluss der CSS-, JavaScript- und Bilddateien über die robots.txt dafür gesorgt, dass diese geschont wurde. Das werten die Crawler von Google positiv – jetzt ist der Zugriff auf die Dateien aber für das Ranking von Vorteil. Die Ladegeschwindigkeit der Seite sollte nun also grundlegend verbessert werden.

Zudem sollte ab sofort der Umgang mit dem JavaScript genau bedacht werden, wie das Team von SEO-Diaries anmerkt. „Eine saubere Programmierung und Verwendung wird somit wichtiger“, erklärt das Team. Online-Händler müssen sich also unweigerlich auf die Neuerungen einstellen, um weiter Erfolg haben zu können.

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