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Shopping-Anzeigen: Google führt automatische Erweiterungen ein

Veröffentlicht: 24.08.2015 | Autor: Michael Pohlgeers | Letzte Aktualisierung: 24.08.2015

Google schraubt weiter an seinen Shopping-Anzeigen und hat jetzt automatische Erweiterungen dafür angekündigt. Als Konsequenz fällt der „Promotion“ genannte Werbetext weg.

Mann sitzt vor Google

Bildquelle: antb / Shutterstock.com

In den Shopping-Anzeigen wird der Werbetext künftig wegfallen. Der Text, der sich noch optional in den Anzeigen einrichten lässt, erfreut sich großer Beliebtheit bei den Nutzern. „Uns ist aufgefallen, dass viele von Ihnen den Werbetext verwenden, um auf Sonderangebote oder kostenlosen Versand aufmerksam zu machen“, gesteht auch Google in seiner Ankündigung ein. Aus diesem Grund habe man die automatischen Erweiterungen eingeführt – sie ersetzen den Werbetext quasi und nehmen dem Händler die händische Einstellung ab.

In den Erweiterungen werden „Informationen angezeigt, die Sie bereits in Ihren Merchant Center-Einstellungen und im Datenfeed bereitgestellt haben, um Käufer automatisch und auf einheitliche und unaufdringliche Weise auf kostenlosen Versand oder niedrigere Preise aufmerksam zu machen“, erklärt Google. Dadurch wird die Abschaltung des Werbetextes – wie auch die Internet Kapitäne anmerken – „recht unspektakulär“ sein. Ab Ende September soll der Werbetext nicht mehr verfügbar sein.

Sonderangebote unter Versandkostenangabe

Die Funktion, Sonderangebote in den Shopping-Anzeigen zu bewerben, wurde laut Internet Kapitäne bereits im Herbst 2014 angekündigt. Das Problem war nur, dass Google durch deutsches Recht dazu verpflichtet war, die Versandkostenangabe in die Werbe-Anzeigen zu nehmen. In anderen Ländern war dieser Platz mit einem Hinweis auf Sonderangebote besetzt, in Deutschland fand sich dort die Versandkostenangabe. Bei den automatischen Erweiterungen wird der Hinweis auf ein Sonderangebot unter der Versandkostenangabe angezeigt.

Für Online-Händler dürfte die Umstellung einige Erleichterungen mit sich bringen. Durch die Automatisierung der Erweiterungen haben die Händler auf jeden Fall weniger Arbeitsaufwand – den Feed an Google müssen sie nun aber noch gründlicher pflegen.

 

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