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Facebook: Langsame Websites werden benachteiligt

Veröffentlicht: 04.08.2017 | Autor: Tina Plewinski | Letzte Aktualisierung: 04.08.2017 | Gelesen: 1937 mal

Facebook will schneller werden und verhindern, dass langsame Websites die Surferfahrung auf der eigenen Plattform beeinträchtigen. Entsprechende Änderungen könnten sich auch auf Unternehmen auswirken.

Facebook-Logo auf Smartphone Display
© Ronnachai Palas – shutterstock.com

Lange Ladezeiten sind ein echtes Ärgernis für User. Und dabei spielt es im ersten Schritt keine Rolle, ob sie sich auf Informationssuche, beim Stöbern oder beim Online-Shopping befinden: Wenn Websites oder einzelne Inhalte nicht schnell genug geladen werden, springen viele User ab und wenden sich konkurrierenden Portalen, Websites oder Online-Shops zu.

Auch in den sozialen Medien spielt Geschwindigkeit eine wichtige Rolle. Und weil Facebook seinen Besuchern eine uneingeschränkt positive Nutzererfahrung bieten möchte, setzt das Unternehmen künftig vor allem auf schnell ladende Seiten und wird diese bevorzugen. Im Umkehrschluss heißt dies, dass Links zu langsam ladenden Seiten seltener im Newsfeed der Nutzer auftauchen sollen, schreibt Heise. Auch Einbußen im Traffic können die Folge sein, weshalb Website-Betreiber und Händler, die auf Facebook aktiv sind, ihre Websites und Shops unbedingt entsprechend prüfen und gegebenenfalls optimieren sollten.

Facebook will Besucher-Abbrüche vermeiden

Im Newsroom von Facebook schreibt das Unternehmen: „Wir hören immer ganz genau auf unsere Community, um zu verstehen, wie wir ihre Erfahrungen mit dem Newsfeed weiter verbessern können. Wir haben von Leuten gehört, dass es frustrierend ist, auf einen Link zu klicken, der zu einer langsam ladenden Webseite führt.“ Und weiter: „Fast 40 Prozent der Website-Besucher verlassen eine Website nach drei Sekunden Verzögerung.“

Aus diesem Grund wird das Netzwerk in den kommenden Monaten ein Update fahren, bei dem die Gewichtung der Faktoren, die den Newsfeed steuern, angepasst wird: „Dann soll auch die Ladegeschwindigkeit einer verlinkten Website eine wichtige Rolle spielen: Lädt sie zu langsam, taucht sie seltener in den Feeds auf. Das gilt vor allem bei Nutzern, die mit dem Smartphone und ohne guten Empfang unterwegs sind“, schreibt Heise weiter.

Tipp: So verbessern Sie Ihre Ladezeiten

In unserem Onlinehändler Magazin (Ausgabe Juni 2016) haben wir uns intensiv mit Ladezeiten beschäftigt. Hier erfahren Sie, an welchen Schrauben Websitebetreiber und Händler drehen können, um ihre eigenen Ladezeiten zu verbessern und somit den Kundenservice zu erhöhen. Sie können das Magazin hier kostenlos online lesen oder sich die Ausgabe in gedruckter Form bestellen.

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